Die Ulmer Bürger Ulrich Kalteisen ("Kaltysen"), seine Ehefrau Mechthild und ihr Sohn Rudolf übergeben der Gemeinschaft der Gesunden und Kranken im Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] die folgenden Äcker in Ulm: - 3 Jauchert auf dem Hochsträß ("Hochgestratz") neben dem Acker der Deutschordensbrüder. Davon zinst man Johann Rot jährlich 23 Heller. - 2,5 Jauchert neben den Spitaläckern. Davon zinst man den Deutschordensbrüdern jährlich 2 Herbsthühner. - 1,25 Jauchert unter der Breite der Schwarzin. Davon zinst man den Deutschordensbrüdern jährlich 1 Herbsthuhn. - 1 Jauchert bei dem Judenfriedhof [abgegangen, Bereich Bahnhofplatz 2]. - 0,5 Jauchert bei dem Kessel, die sie bisher vom Spital gehabt haben. Diese Äcker haben sie dem Spital zur freien Nutzung unter Verzicht auf alle ihnen daran zustehenden Rechte überlassen.