Es wird bezeugt, dass vor dem Offizial der Propstei Großenhain, Hermann gen. von Zscheila (Schylow), und dem Pfarrer Alexander von Seußlitz in Gegenwart der Äbtissin Mechthild und des Gardians Hartlieb von Seußlitz, des Bruder Johann von Esebech, des Anwalts (procuratoris) des Klosters Bruder Wickard, des Vogtes Bruder Heinrich und des Bruder Heinrich von Schildau (Schildow) die Brüder Johannes, Eckelmann und Werner gen. von Naundorf (Nuendorf) für sich und ihren damals abwesenden Bruder Heinrich auf alle ihre Ansprüche auf das Oberschar (Vberschar) gen. Feld (planicie) in der Heide (merica) bei dem Dorf Ockrilla (Ocrul) verzichtet haben. Das Kloster hat ihnen dafür 2 Mark Freiberger Silbers gegeben unter Vermittlung der Brüder Schyban und Thilmann von Promnitz (Promenitz), vor denen die Brüder von Naundorf für sich und ihren Bruder versprochen haben, das Kloster in den genannten Gütern nicht zu beeinträchtigen.