Franz Otto, Heinrich und Wilhelm, Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg,
sowie Räte und gemeine Landschaft des Fürstentums Lüneburg bekennen, daß zur
Zeit der Unmündigkeit der genannten Herzöge nach dem Tode ihres Vaters, des
Herzogs Ernst auf Befehl der Vormünder, Erzbischof Adolf von Köln und Graf Otto
von Schaumburg, (1548) zunächst Thomas Grote, Statthalter, Balthasar Klammer,
Kanzler, und Jürgen von der Wense, Vogt zu Celle, sodann auch als ein gelehrter
Mann Joachim Moller, Doktor der Rechte, zu Regenten eingesetzt worden sind und
nunmehr nach Übernahme der Regierung durch die Herzöge selbst vor den Räten und
Vornehmsten der Landschaft, nämlich Johann Spörcken, Moritz von Mahrenholz,
Bastian von Kißleben, Christoph von Oppershausen, Heinrich von der Wense,
Heinrich von Melzing, Otto Aschen von Mandelsloh, Christoph von Hodenberg,
Christoph von Knesebeck, Joachim von Bothmer, Friedrich von Wustrow, Heinrich
von Hohnhorst und Simon von Dannenberg über ihre Regentschaftsverwaltung
Rechenschaft abgelegt haben und quitt, ledig und frei gesagt worden sind.
Anhängend Siegel der Siegler: Ludolf Klenke, Parum v. Plato, Johann Spörke,
Moritz v. Mahrenholz, Bastian v. Kisleben, Christoph v. Oppershausen, Heinrich
v. der Wense, Heinrich v. Melzing, Christoph v. Boldensen, Otto Aschen v.
Mandelsloh und Christoph v. Hodenberg.