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Angelegenheiten der Hofleute und Hofgüter des Stifts Keppel
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Schreiben des Heinrich von Holdinghausen an Johann Geyse und Martinus Dentatus zu Siegen betreffend den Hofmann Heilmann Webern zu Keppel (06.05.1574); Protokoll über die Abhörung der Hofleute zu Keppel in Angelegenheiten des stift-keppelschen Hofmeisters Henrich Schickardt (27.02.1597); Reskript betreffend die Erfassung und Besichtigung sämtlicher Güter des Klosters Keppel durch Philipp von der Hees und Johann von Selbach genannt Quadfasel (30.10.1557); Verzeichnis des zu den Höfen des Stifts Keppel gehörenden Heuwachs, der Wiesen, Saat, Felder und Hauberge (1558); Supplik des Curdt Schantz Windthitz wegen eines stift-keppelschen Lehnguts (10.07.1561); Supplik der Äbtissin Anna von Schellenberg wegen der verordneten Zusammenlegung zersplissener bzw. verteilter Güter des Klosters Keppel (31.01.1562); Bericht des Henrich Petri über die Schatzung der Hofleute des Stifts Keppel (21.02.1627); Supplik der Junker Johann von Selbach genannt Lohe, Johann Friedrich von Bicken zu Hain, Johann Friedrich von und zu Holdinghausen, Johann Heinrich von und zu der Hees, Heinrich von Syberg, Adam Heiderich von Selbach und Johann Adrian von Hatzfeld wegen der neuen finanziellen Belastungen der stift-keppelschen Hofleute und deren Schatzung (1657); Spezifikation der Frucht- und Schweinegefälle von den stift-keppelschen Höfen für die Äbtissin zu Keppel (1705); Überschlagsrechnung der Renten des Stifts Keppel (ohne Datum); Bericht des Siegener Kanzleidirektors Zinckgräf an den Fürsten zu Nassau-Dillenburg über die Renten sowie Pferde- und Handdienste der Hofleute des Stifts Keppel (1717). Korrespondenten u.a.: Heinrich von Holdinghausen, Curdt Schantz Windthitz, Äbtissin Anna von Schellenberg, Henrich Petri, Johann von Selbach genannt Lohe, Johann Friedrich von Bicken zu Hain, Johann Friedrich von und zu Holdinghausen, Johann Heinrich von und zu der Hees, Heinrich von Syberg, Adam Heiderich von Selbach, Johann Adrian von Hatzfeld, Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf, Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen.
47 Bl.
Sachakte
zuvor Stift Keppel Nr. 15
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.