Abt Friedrich [von Zollern] und der Konvent des Benediktinerklosters Reichenau ("in der Rychenowe") [Lkr. Konstanz] verkaufen Heinrich Büssinger dem Alten, seiner Ehefrau Margarete, ihren Söhnen Klaus, Heinrich und Johann sowie ihrer Tochter Anna Kramer, alle Bürger zu Ulm, als Leibgeding den Zehnt des Klosters in Ulm vor dem Herdbruckertor [abgegangen, Donaustraße Bereich östlich von Herdbruckerstraße 30] in dem Albrach [heute Gemarkung Ulm und Neu-Ulm]. Dieser Zehnt befindet sich derzeit als Leibgeding im Besitz des Ulmer Bürgers Georg Staiger und soll nach dessen Tod an die Käufer fallen. Dafür haben diese dem Kloster 150 rheinische Gulden bezahlt. Nach dem Tod der sechs Käufer fällt der Zehnt wieder an das Kloster zurück und die vorliegende Urkunde verliert ihre Rechtskraft.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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