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2/2 [fol. 34']: 1575 März 24 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. II
Enthält: Anwesend: Rektor Snepfius; 1.) Supplik des Mag. Fröschlinus um eine Verehrung für eine Komödie: Gewährung von 10 fl. [UAT 2/2, Bl. 35]; 2.) Supplik des Syndikus um Addition mit Erinnerung an seine langjährigen Dienste: Verschiebung auf "plenum Senatum". [UAT 2/2, Bl. 35]; 3.) Bericht eines Boten, der Johan Till (Anm. 1) nach Nürnberg zu dessen Vater führen sollte, ihn aber in Ellwangen verlor, über die Verweigerung seines Botenlohnes in Nürnberg und Supplik um entspr. Fürschrift; ebensolche Supplik von Valentin Reitter wg. Schulden seines Kostgängers T.: entspr. Schreiben an den Vater samt Suppliken der Gläubiger sowie Bitte an Kanzler um Interzessionsschreiben an den Nürnberger Rat. [UAT 2/2, Bl. 35']; 5.) Konfirmation eines Kaufvertrages zwischen dem Tübinger Bürger Jacob Calwer als Bevollmächtigten des Dr. Samuel Hormolt (Anm. 2) und Prof. Mag. Bartholomeus Hetteler. (Hans Stickel, Erben des Adam Bümperlin; Rotenburg); 4.) Ausbleiben des bestellten Hochstetter; Bericht des Varnbüler über Erkrankung des H. auf dem Herritt von Augsburg: Aufforderung an H. zur Herreise innerhalb eines Monats oder Aufrichtung und Sendung einer Verschreibung. (Sohn des Varnbüler) [UAT 2/2, Bl. 35']; 6.) Frage der Erlaubnis zum Wegzug des Dr. Wolfgang Rösch (Anm. 3) angesichts einer Schuldforderung des stud. iur. Carolus Borsch (Boschius) (Anm. 4) an ihn: Verhandlung der Juristen mit Rektor betr. Verbleib bis zum Austrag der Sache und Angaben über die von B. empfangenen Bücher; danach Fallenlassen des Falles. [UAT 2/2, Bl. 36]; 7.) Verkauf eines Weingartens von Prof. art. Mag. Georg Burckhardt als Vormund der beiden Töchter Magdalena und Catharina von Mag. Johann Hilteprandt (Anm. 5) an den geistlichen Verwalter Sebastian Morholt; dessen Beschwerde betr. die Kunde von der vorherigen Verschreibung des betr. Weingartens an den Vikar zu Epfingen, Iheronimus: Schreiben an diesen. (Witwe des Martin Sauselin, Burkhardt Tierberger, Georg Lösch, Prof. Mag. Bartholomeus Hetteler; Bebenhausen); 10.) Supplik des Mag. Schulter (Anm. 6) und des Buchdruckers als Pfleger des Mag. Wilhelm Möglin (Anm. 7) um Erlaubnis zum Verkauf eines Zinsbriefes: Bewilligung mit Auftrag betr. Ermahnung ihres Pflegesohnes zur Bescheidenheit. [UAT 2/2, Bl. 36'] [UAT 2/2, Bl. 36']; 8.) Anzeige des Pfarrers zu Asch über das Verbot der Beholzung im hzl. Wald gegen ihn durch den Forstmeister zu Blaubeuren: Erkundigung durch den Syndikus, danach Schreiben an den Herzog. [UAT 2/2, Bl. 37]; 9.) Supplik von Schultheiß und Gericht zu Asch um Verkauf von Früchten an sie: Anfrage beim Pfleger, danach Bewilligung. [UAT 2/2, Bl. 37'] [UAT 2/2, Bl. 37']; 11.) Supplik des Buchbinders Samuel Streler um Verleihung von Geld wg. seines vorhabenden Wegzugs: Anfrage an ihn betr. seine Schulden. [UAT 2/2, Bl. 37']; 12.) Interzessionsschreiben von Biberach um Annahme ihres Bürgers Georg Schinden als "Famulus Stipendii" für den abgegangenen Caspar Fleck: Antwort betr. hzl. Reservierung des Platzes für ein Landeskind, aber Unterstützung bei künftiger Gelegenheit. [UAT 2/2, Bl. 37']; 13.) Supplikschreiben des Notars Johann Ulrich Rucker um ein Dienstzeugnis zur Vorlage bei der Kammer ("Camera"): Bewilligung. [UAT 2/2, Bl. 38]; 14.) Frage der Lösung des Lehens der Universität auf Hofgüter, die Dr. Johann Hochmann von den Hessen zu Walddorf mit öffentlicher Konfirmation gekauft hat: Verschiebung auf "plenum Senatum". [UAT 2/2, Bl. 38]; 15.) Mitteilung der Mutter des Sarchesius über baldige Bezahlung der Gläubiger ihres Sohnes und Bitte um deren Vertröstung: Übermittlung des Schreibens an die Gläubiger. [UAT 2/2, Bl. 38]; Anm. 1: MUT 178, 28. Anm. 2: MUT 137, 48; MUT 153, 20. Anm. 3: MUT 165, 104. Anm. 4: MUT 165, 95. Anm. 5: MUT 105, 19 ?. Anm. 6: MUT 155, 65; MUT 177, 70. Anm. 7: MUT 173, 142a.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.