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Ein- und Umquartierung der Reiter und Dragoner über beide
Herzogtümer nach dem Kontributionsmodus
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Enthält: - Protokoll über Verhandlungen mit Ständedeputierten vom September 1700, auch Memorial der bremischen Stände dazu vom Oktober 1700; Einquartierungseinteilungen der Kammer für das Dragonerregiment des Obersts Ernst Detlef von Krassow und das Kavallerieregiment des Barons Carl Gustav Horn vom 13./14. Oktober 1700; Regierungsmandate an die einzelnen Bedienten sowie Regierungsverordnung zur Einquartierung der Reiter und Dragoner vom 22. Oktober 1700 - Gesuch des Oberstleutnants Carl Friedrich Wrangel vom 23. Oktober 1700 um Erteilung von Wagenpässen für die Umquartierung; nachfolgende Wagenpässe für die einzelnen Kompanien vom 26. Oktober 1700 (Entwurf, mit Verzeichnis der Kompanien); Gesuch Wrangels vom 19. November 1700 um Verpflegung für seine Pferde und Knechte (mit Anlage: gedrucktes Regierungspatent vom 21. September 1700 wegen Versorgung der bei den Zelt- und Marketenderwagen befindlichen Knechte und Pferde), mit nachfolgendem Regierungsbescheid; Schreiben Wrangels vom 18. Dezember 1700, mit beigefügter Beschwerde des Leutnants Parin von Tettenborn; weitere Memoriale Wrangels vom März/April 1701 wegen der Fourage für die Pferde - Gesuch des Obersts Krassow vom 14. Dezember 1700 um Zahlung der rückständigen Servicegelder und künftiger Lieferung von Heu- und Haferportionen durch die Hausleute, mit nachfolgendem Regierungsbescheid; Schreiben Krassows vom selben Tag, mit beigefügten Beschwerden seiner Offiziere Kapitänleutnant Moritz von Gagern, Kapitän Johann Funck und Leutnant Ludwig von Bülow über schlechte Quartiere und Verpflegung; weitere Memoriale wegen der Fourage für die Pferde; Beschwerde Krassows vom Juni 1701 wegen verweigerter Verpflegung von Kutscher und Pferden, mit beigefügtem Regierungspatent vom 21. September 1700 und nachfolgendem Regierungsmandat; weitere Beschwerden Krassows und des Regimentsquartiermeisters Carl Printz, auch wegen verweigerter Unterhaltung des Stockhauses (mit Anlagen, u.a.: Verzeichnis über die Verteilung der Unterhaltsgelder für das Stockhaus des Dragonerregiments auf die einzelnen Distrikte); auch Beschwerde der Einwohner der Börde Lesum vom November 1701 wegen geforderter Unterhaltung des Stockhauses; nachfolgende Regierungsbescheide; Gesuch der Marschländer vom Februar 1702 um Abstellung der geforderten Unterhaltsgelder für das Stockhaus; abschließendes offenes Regierungsmandat vom Mai 1702 wegen Zahlung der Unterhaltsgelder für das Stockhaus aus den einzelnen Distrikten - Vorstellung der bremischen Stände vom 21. Dezember 1700 wegen Erhebung zu hohen Services durch die Kavallerieoffiziere, mit beigefügter Ordonnanz vom 2. August 1689; Protokoll über Verhandlungen mit Ständedeputierten - Beschwerden und Gesuche der Gutsherren, Beamten und Einwohner des Amtes Neuhaus vom Februar, Oktober und Dezember 1701 um Abstellung von Exzessen der einquartierten Dragoner, insbesondere der Kompanie des Kapitäns Ernst Bogislav von Rahden (mit Anlagen); nachfolgende Regierungsmandate; Bericht des Oberstleutnants Carl Gustav Marschalck dazu vom Januar 1702, mit beigefügtem Untersuchungsprotokoll vom Dezember 1701
Enthält: - Beschwerden der Einwohner des Landes Kehdingen, Bützflethischer Teil, und der Börde Scharmbeck vom April, Juni und Oktober 1701 wegen Verpflegung der Dragoner und ihrer Pferde - Gesuch des Oberstleutnants Rudolf von Bünau vom November 1701 um Verpflegung der Artilleriepferde im Kirchspiel Osten mit Heu, mit nachfolgendem Regierungsmandat - Gesuche der Einwohner in Horst und Großenwörden vom März 1702 um Abnahme der bei ihnen einquartierten Reiter wegen ihres großen Wasserschadens, mit nachfolgendem Regierungsbescheid - Gesuch des Kontributionseinnehmers in der Börde Scharmbeck vom Mai 1702 um ein Wachthaus für die Dragoner
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1689
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1689
Militärsachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.