Johann von Rechberg zu Ravenstein [abgegangene Burg bei Steinenkirch Gde. Böhmenkirch/Lkr. Göppingen] tritt für drei Jahre mit seiner Burg Ravenstein und allen Zugehörungen in den Dienst der Stadt Ulm. Er verpflichtet sich, ihr mit vier reisigen Pferden gegen jedermann mit Ausnahme der Grafen von Württemberg zu dienen. Da er und sein Bruder Albrecht von Rechberg zu Hohenrechberg [Ruine bei Rechberg Stadt Schwäbisch Gmünd/Ostalbkreis] von der Stadt Ulm die Hälfte des Forsts auf dem Albuch bestanden haben, erklärt er sich außerdem bereit, den Forst für die Stadt während der drei Jahre zu hegen und zu schirmen. Er wird dort selbst die Jagd ausüben und sonst niemandem außer den Hegern zu "Spitzbuch" [Unbestimmt] und Söhnstetten ("Seenstetten") [Gde. Steinheim/Lkr. Heidenheim] die Jagd gestatten. Die Kosten für die Hege des Forsts hat er selber zu tragen. Von dem an ihn und seinen Bruder verliehenen Halbteil des Forsts wird er dem Bürgermeister in Ulm jedes Jahr vier Hirsche liefern. Für seine Dienste erhält er von der Stadt Ulm jährlich 200 rheinische Gulden.