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Kapitularhof auf der Freiheit an der Werre
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Enthaeltvermerke: enthält: Vergabe des verfallenen Hofes an Henrich Thaen nach dem Tode des Hermann von Rintelen, 1614; Abtretung des Hofes durch Heinrich Thaen an seinen Bruder Franz, 1623; Schuldenregelung der Erben des Henrich Letmate mit Felix Hollmann, oberster Hebdomadar, u.a. wegen einer Scheune, 1636; Rechnung über die Baukosten des Felix Holmann, oberster Wochenherr, für den von Franz Thaen angekauften und bei der Feuersbrunst im Jahre 1638 beschädigten Hof, 1643; Vertrag über den Kanonissen-Hof an der Hamelinger Brücke zwischen den Räten der Abtei und der Witwe des Felix Holman: Aufgabe des Hofes nach der Wiederverheiratung mit N. Grothen zu Bullinghausen in der Grafschaft Lippe, 1657; Ansprüche der Kinder des ehemaligen Hebdomadarius Joh. Holman auf den Küsterei-Hof an der Hamelinger Brücke, 1670; Abfindung der Erben des Felix Hollmann wegen der aufgewandten Baukosten, Einräumung an Annen Marien Gräfin von Horn, 1677, 1680; Anmietung des reparierten Kanonissenhofes durch den Tischler Welman nach dem Tode des Tischlers Wiehe, 1754
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.