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Zeichnung, die eine Frau mit Dysmelie zeigt
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Schwarz-Weiß-Fotografie einer Zeichnung, die eine Frau mit Dysmelie zeigt, die unbekleidet in einem Raum auf einer Bank sitzt. Sie wurde frontal porträtiert und blickt die Betrachtenden an. Von dem Raum, in dem sie sich aufhält, ist außer einem Teil der Bank nur eine neutrale Wand und ein Stück des Fußbodens zu sehen.
Kontext:
Der Arzt und Sexualreformer Ludwig Levy-Lenz (1892–1966) druckte diese Abbildung in seiner Publikation „Hexenkessel der Liebe“ ab. Er betrachtete sie als ein Beispiel für die verschiedenen „Spielarten“ bzw. „Schöpferlaunen“ der Natur (von ihm auch „Mi**bildung“ genannt). Es ist nicht ohne Weiteres zu erklären, warum die Abbildung Teil der Publikation ist. Denn die hierdurch illustrierte Beobachtung, dass die „Natur […] Schöpfungen hervor[bringt], die phantastischer sind, als die gewagtesten Vorstellungen sich träumen lassen“, umfasst nur einen Absatz im eigentlichen Kontext der sog. „Hermaphroditen“ (Levy-Lenz, Ludwig (1931): Hexenkessel der Liebe. Ein Querschnitt durch Erscheinungsformen menschlichen Geschlechtslebens, Leipzig: Lykeion, S. 91).