Die Ulmer Bürger Elisabeth Häpcher, Witwe des Jodok ("Jos") Mayer, ihr Sohn Georg und ihre Tochter Barbara, Ehefrau des Klaus Mauler, verkaufen für sich und ihren Sohn bzw. Bruder Jodok, der gegenwärtig nicht im Lande ist, dem Ulmer Bürger Johann Bälzinger einen jährlichen Zins von 7 Muth Roggen, 7 Muth Hafer, 0,5 Muth Öl und 1 Fastnachtshuhn sowie die bei Besitzwechseln fälligen 10 Schilling Heller Weglöse und 10 Schilling Heller Handlohn. Der Zins gefällt von einer Selde in Steinheim ("Stainhain") [Stadt Neu-Ulm], die derzeit Friedrich von Tal bewirtschaftet und zu der 4,5 Jauchert Äcker gehören. Der Käufer hat ihnen dafür 32 rheinische Gulden bezahlt. Der Verkauf erfolgt mit Zustimmung des Ehemannes der Barbara Mayer Klaus Mauler. Die Verkäufer verpflichten sich, dafür Sorge zu tragen, dass Jodok Mayer nach seiner Rückkehr ebenfalls seine Zustimmung zu dem Verkauf gibt.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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