Ulrich Seiler von Holzschwang [Stadt Neu-Ulm] bekennt, dass ihm der Prior Ulrich Kollin und der Konvent des Dominikanerklosters ("zu den Predigern") in Ulm [abgegangen, Bereich Grüner Hof 7, Lagerbuch Nr. 6, Adlerbastei 1-3] sowie dessen Pfleger Jakob Ehinger, Bürgermeister, und Wilhelm Ott, Richter und Bürger in Ulm, den Hof des Klosters in Holzschwang auf Lebenszeit verliehen haben. Den Hof hat zuvor Thomas Michelbauer bewirtschaftet. Er verpflichtet sich, den Hof und seine Zugehörungen in gutem Kulturzustand zu halten und nichts davon zu veräußern oder zu verpfänden. Von dem Hof wird er jährlich 8 Imi Roggen, 4 Imi Fesen und 4 Imi Hafer, alles Ulmer Maß, 10 Schilling Heller Heugeld, 100 Eier, 4 Herbsthühner und 1 Fastnachtshuhn dem Kloster nach Ulm liefern. Nach seinem Tod, bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben oder unsachgemäßer Bewirtschaftung fällt der Hof wieder an die Dominikaner zurück. Dabei steht ihnen dann eine Weglöse in Höhe von 10 Schilling Heller zu.