Die Richter der Aschaffenburger Kirche beurkunden: Vor ihnen hat der Stiftsvikar Heilmann Kobe Dekan und Kapitel des Stifts Aschaffenburg für die Präsenzreichnisse an der Vikarie, die Johann Schwab (Swaph) von Aschaffenburg am Altar auf dem Marienchor der Stiftskirche gestiftet hat, einen jährlichen Zins von 16 Schilling Heller verkauft. Er verpflichtet sich, diesen Zins dem Präsenzmeister (officialis seu pro tempore presenciarius) künftig jedes Jahr am 11. November (in festo sancti Martini hiemali) zu entrichten. Der Zins gefällt von seinen Häusern über der Beune (super Buneta) in der Vorstadt von Aschaffenburg gegenüber dem Haus des Heinrich Beyer. Diese Häuser bewohnt derzeit der Fischer (piscator) Siegfried (Syzo) Schaffereide, der davon außerdem dem Spitalmeister in Aschaffenburg jährlich 18 Heller und 1 Fastnachtshuhn sowie dem Pfarrer von St. Marien [in Aschaffenburg] jährlich 4 leichte Pfennige zinst. Der Verkäufer hat dafür von den Käufern 12 Pfund und 6 Schilling Heller erhalten.