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Mainz (St. Viktor): [Wild]gräfin B[eatrix] bestätigt zusammen mit ihren Söhnen Ph[ilipp] und Wern[er] von Bolanden für ihren verstorbenen Gatten P...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 11 Orte, Buchstabe M >> 11.1 Mainz >> 11.1.52 Mainz (St. Viktor)
1220 November 26
Pergament, anhängendes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta 1220, indictione VIII, VI. Kl. decembris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Mainz (St. Viktor): [Wild]gräfin B[eatrix] bestätigt zusammen mit ihren Söhnen Ph[ilipp] und Wern[er] von Bolanden für ihren verstorbenen Gatten Ph[ilipp] von Bolanden dem Kantor des St. Viktor Stifts den Zehnt von einem Weinberg namens 'Setzeling' (sezelinc), der an die Mauer von St. Alban grenzt, mit der Auflage, den Stiftsbrüdern hieraus 10 Mainzer Schilling zu reichen, wenn Sie das Jahresgedächtnis des verstorbenen Herrn Philipp feiern.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried von Eppstein, Godebold von Weierbach, Eberhard vom Stein, Werner der Jüngere von Bolanden, Rheingraf Wolfram, Hartmut von Eschborn, Ulbert von Sonnenberg, Egeno von Scharfenstein, Steffen von Waldeck, Embricho Fuchs, Meingot von Rüdesheim, Hugo und Wignand von Lorch, Truchseß Werner und sein Bruder Wignand, Volkmar und Rudolf Alzey, Werner Rapa und Bernhelm, Prokurator der Aussteller, sowie weitere ungenannte 'viri honesti et nobiles'
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Scriba 3, S. 82, Nr. 1275
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.