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2/1b [fol. 162]: 1554 Februar 26 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. 1b
Enthält: 1.) Anfrage des Dr. Michael [Rucker] über den Termin des Einschreibens der beschlossenen Addition: Festlegung auf kommenden April. [UAT 2/1b, Bl. 162]; 2.) Bericht des Syndikus über ausstehende Antwort des Vogts von Bietigheim und anderer Hofdiener auf seine Anzeige des Rechnungstermins des Supremus Deputatus: weitere Anzeige v.a. an die beiden Vögte. Einstellung des Mahles bis auf weiteres. [UAT 2/1b, Bl. 162]; 3.) Anfrage des Kanzlers in Rotenburg über den Zahlungstermin des Jahreszinses von 15 So. aus der Burskasse: Anzeige an Tuchbinder (?) betr. Verschiebung einer Antwort; Einsichtnahme der Deputati, des Notars und des Syndikus in die Register und Briefe inm Gewölbe. [UAT 2/1b, Bl. 162]; 4.) Begehr des Apothekers um Hinterlegunmg von Briefen seiner Pflegekinder bei der Universität: Bewilligung. [UAT 2/1b, Bl. 162]; 5.) Begehr des Sohnes des Weinziehers um 1 fl 8 Sol. betr. den Welsch (?) im Stipendium: Bewilligung entspr. letztem Dekret. [UAT 2/1b, Bl. 162']; 6.) Verehrung für Mag. Paulus Kalber wg. seiner auf Dr. Caspar Vollandius gehaltenen Funeralrede: Bewilligung von 1 fl entspr. den Statuten. [UAT 2/1b, Bl. 162']; 7.) Übergabe einer Liste seines Einkommens durch den Pfarrer zu Wolfenhausen und sein Begehr um Hilfe bei der Eintreibung ("gängig machen") seiner ausländischen Schulden: Verschiebung auf nächste Senatssitzung. [UAT 2/1b, Bl. 162']; 8.) Erneute Supplik der Bauern zu Derendingen um Aufschub ihrer Schulden: Anhörung des Syndikus. [UAT 2/1b, Bl. 162']; 9.) Streit zwischen Dr. Jakob Kappelbeck und Dr. Michael Ruckher im Senat wg. des Konzepts für die zwei Schwiegersöhne des verst. Volland: Verhör beider Parteien; Vergleich innerhalb des Senats. (zwei Bürgermeister, Conradt Preuning) [UAT 2/1b, Bl. 162']; 10.) Begehr des Dr. Michel [Rucker] um sein hinterlegtes Geld von den Deputati: Bewilligung. [UAT 2/1b, Bl. 163]
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.