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Güterschenkung Graf Heinrichs III. von Ziegenhain und seiner Söhne an den Deutschen Orden zu Reichenbach
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Urk. 37, A II Klöster, Deutschordens-Ballei Hessen, unter o. Datum.
Urk. 37 Deutschordenshaus Marburg - [ehemals: A II]
Deutschordenshaus Marburg - [ehemals: A II] >> 1200-1240
1219-06-10
Pergament, Siegel fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum aput Fritslariam, anno (incarnationis dominice m. cc. XIX., IIII. idus junii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Fritzlar. - Gumpert, Propst zu Fritzlar (Fritslariensis) bekundet, dass Graf Heinrich [III.] von Reichenbach, mit seinen Söhnen Heinrich [IV.], Wigger und Gottfried [III.] dem Schüler (Godefrido scolare), beim Eintritt in den Deutschen Orden, Niederlassung Reichenbach, seine Güter zu Vortriden, Poppenhagen, Beldrichsfeld (beldrichesfelt), Hezzelshagen (hezzelshage), Wezzelsrode (wezzelsroith) und Kamphis geschenkt hat. Sollte allerdings der Bischof von Würzburg (Herbipolensis), von dem die Güter lehnsrührig sind, der Schenkung nicht zustimmen, so werden Heinrich und seine Söhne dem Orden die Schenkung mit eigenen Gütern erstatten.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rusteberg, Konrad von, Kanoniker zu Fritzlar
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Uttershausen, Hugo von
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Uttershausen, Werner von
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Homberg, Volkhard von
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Homberg, Hartmann von
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Mosheim, Dietrich von
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rengertshausen, Widerold von
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Röhrenfurt, Helferich von
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Röhrenfurt, Berthold von
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Wyss, UB 1, S. 5f., Nr. 7.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.