Bischof Philipp von Tournay macht bekannt, daß der Pfarrer zu Gremberghen [in Belgien] Walter Coene eine Kaplanei zu Ehren Mariens und aller Heiligen in der dortigen Kirche gegründet und sie mit Eigengütern ausgestattet hat, nämlich neun Morgen Ackerland in der Pfarrei Gremberghen, weiteren fünf Morgen Ackerland, einem bonuarium, 2 1/2 Morgen, 48 Schilling flandrischer Währung aus neun Morgen Ackerland an der Schelde, die am 24. Dezember fällig sind, von einer Anpflanzung der Dame von Gredtbrughe 18 Schilling. Die Einkünfte belaufen sich auf etwa 18 Pfund Schillinge leichten flandrischen Geldes. Der Stifter hat den Bischof um Bestätigung gebeten, was auch geschah, da die Kaplanei ausreichend ausgestattet ist. Der Kaplan hat Residenzpflicht und soll zwei Messen wöchentlich lesen. Die erste Präsentation eines Kaplans ist dem Stifter vorbehalten; sonst steht sie dem Patron der Pfarrei Gremberghen zu. - Es siegelt der Aussteller. - Datum ...