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Dietersheim: Ludwig v. Andernach und Else v. Mönchenheim, seine eheliche Hausfrau verkaufen Philipp Pfalzgraf bei Rhein und Kurfürst, ihren Viertt...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 3 Orte, Buchstabe D >> 3.7 Dietersheim
1489 Dezember 13
Kurpfalz
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben uf St. Lucien Tag 1489
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dietersheim: Ludwig v. Andernach und Else v. Mönchenheim, seine eheliche Hausfrau verkaufen Philipp Pfalzgraf bei Rhein und Kurfürst, ihren Viertteil an Dietersheim dem Dorf auf der Nahe ob Bingen gelegen, daran Mainz ein Viertteil und Fritze v. Bechet zu Zinsperg in Lothringen das halbe hat, und geben ihm solchen ihren Teil mit Leuten, Gütern, Nutzen, Gefällen, Beden, Steuern, Zinsen, Zöllen, Geleiten, Weinschank, Pfarrrherrn, Hauptrechten, Gülten, Schutzkorne, Wiesegeld, Frucht, Wein, Gänse, Kappen, Hühner, Eier, alles was nutzet und zu Nutze zu bringen, dazu mit Vogteien, Gerichten, Zwinge und Bann, Herbergen, Weinschank, Atzung, Schatzung, Frondiensten, Bruchen, Freveln, Bußen nachfolg, auch mit der Margke, Wasserflüssen, Wein, Weide und Beholzung, Büschen, Wäldern, Feldern vnderzilen Weg, Stege, Straßen, Furten, Landgraben, Zinken, vnderzilen, Reinen, Steinen, Höfen, Häusern, Hofstatt, Äckern Wiesen, Weingarten, Garten und ger .... Mühlen, Mühlstatt, Jägerei, Fischerei, Schäferei, Petzen, ........ ?, Vogel .... , ........ auf Land und auf Wasser dort und hie diesseits der Nahe, ober und unter Erden, Heller und Hellerswert mitsamt aller Oberkeit, Freiheit, Herrlichkeit, Gewaltsame, Halsgerichten, Weggerichten, Geboten, Verboten, aller Erbschaftsgrund und Boden und aller Besserungen, wie das alles Namen haben mag benannts und unbenannts Grund und gradt nach hindangesetzt, und als sie das icht von andern zu lösen hatten, wenden sie auch auf die ehgenannten Käufer, also das gar nicht ausgenommen sei, wie sie das alles bisher ingehabt, besessen und genossen und zu tun gehabt haben möchten. Und ist dieser Kauf geschehen umb zweihundert mynner zehen Gulden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.