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Abbildung des „Astenon-Philos“ (Erektionshilfe)
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Schwarz-Weiß-Fotografie eines Hilfsmittels, das an einen Harness erinnert, der sich am Unterleib und um die Hüfte herum befestigen lässt. Das Objekt besteht aus verstellbaren Riemen und Schnallen sowie einem Hohlkörper für einen Penis. Der Hohlkörper ist mit einem Schlauch verbunden. Das Objekt wurde auf einem neutralen Hintergrund entweder liegend oder mithilfe von nicht sichtbaren Befestigungen vertikal fixiert fotografiert. Es nimmt die gesamte Größe des Bildes ein.
Kontext:
Laut Begleittext soll die Verwendung des sog. „Astenon-Philos“ bei einer „‚temporären’ Impotenz“ für „Sexual-Neurastheniker“ sofortige Abhilfe schaffen (vgl. Hirschfeld, Magnus und Linsert, Richard (1930): Liebesmittel. Eine Darstellung der geschlechtlichen Reizmittel (Aphrodisiaca), Man Verlag, S. 293). Bezüglich der Anwendung ist zu lesen: „Sie [die Vorrichtung; E.P.A.] besteht aus einem über das Glied zu schiebenden zylinderartigen, mit einem Suspensorium verbundenen Hohlkörper mit elastischer Doppelwandung, deren Mittelraum mittels eines abschließbaren Luftzuführungs-Schlauches aufgeblasen werden kann, so, daß die innere Wandung mit entsprechendem Drucke das Glied umschließt.
Durch diese Erfindung soll namentlich dem ungenügenden Blutzufluß zu den Schwellkörpern und der infolge davon mangelhaft bleibenden Volumenzunahme des Gliedes abgeholfen, die Erektion somit hervorgerufen, verstärkt oder dauerhafter gestaltet werden.“ (siehe ebd.)
Bildunterschrift in Hirschfeld/Linsert: Liebesmittel: „Astenon-Philos“ nach Dr. Burow.
(Aus den Sammlungen des Instituts für Sexualwissenschaft, Berlin.)
Hirschfeld, Magnus; Linsert, Richard, 1930: Liebesmittel. Eine Darstellung der geschlechtlichen Reizmittel (Aphrodisiaca), Belin, Seite 293f.
Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, Berlin
FSIFS-035_a
Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes des Landes Berlin
Fotografische Sammlung des ehemaligen Instituts für Sexualwissenschaft