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Kelsterbach: Kaufbrief, wonach Bernhard v. Schwalbach der Vogtei zu Kelsterbach, welche seine Eltern und Vorfahren von der Herrschaft Falkenstein ...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Starkenburg >> 10 Orte, Buchstabe K >> 10.2 Kelsterbach
1454 April 23 I u. II
Grafen v. Isenburg
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. d. auf St. Georgen Tag 1454
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kelsterbach: Kaufbrief, wonach Bernhard v. Schwalbach der Vogtei zu Kelsterbach, welche seine Eltern und Vorfahren von der Herrschaft Falkenstein und hernach von Dietern v. Isenburg zu Mannlehen gehabt, demselben Dietern um 100 Gulden Geldes und um zehn Gulden Geldes aus der Kellerei zum Hain in der Dreieich zu Mannlehen mit 200 fl. ablöslich verkauft hat
Nebst Notification des v. Schwalbach an die Gemeinde, worin er sie mit der Vogtei an Grafen Dietern v. Isenburg weiset
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.