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Guntersblum: Henichin Fasant und seine Ehefrau Gerdrut verkaufen der Pfarrkirche zu Guntersblum, vertreten durch die Schaffner, für zehn Pfund h O...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 6 Orte, Buchstabe G >> 6.15 Guntersblum
1477 Dezember 21
Leiningen, Grafschaft
Original-Pergament, Siegel des Junker Henrich zum Jungen fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: off sant Thomas tag apostoli a.d. M CCCC LXX septimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Guntersblum: Henichin Fasant und seine Ehefrau Gerdrut verkaufen der Pfarrkirche zu Guntersblum, vertreten durch die Schaffner, für zehn Pfund h Oppenheimer Währung zehn ß h Wiederkaufszins, fällig auf Martini, und verlegen vor Schultheiß (Junker Philips Yring), Schöffen (Junker Henrich zum Junghen, Hen Smeltz, Peter Becker, Hen Pfluger, Hen Berhes, Symen Boppe, Junghens Pfluger, Cuntze Fasant) und Faut (Vichelberhes) daselbst folgende Unterpfänder: ein Zweitel hinder der althen weden (A. Frethen und Fretinclais); ein Morgen off den Merseckern (A. Clesichin Hirtrich); 1 1/2 Viertel off dem althen Gigeßeln (A. Niclais Heller und Vichtel Wegener); 1/2 Morgen an dem Dalheymer Wege (A. Debalt Hirtrich und Junker Hans Partenheymers Erben); 2 1/2 Viertel herinbaß an dem Dalheymer Wege (A. Clesichin Slechter und Symen Boppe)
nach RV. späterer Zinsreicher Velten Schmid
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.