Johann Bauer ("Bur") von Asch ("Esch") [Stadt Weißenhorn/Lkr. Neu-Ulm] verkauft den Priestern Nikolaus Brenker, Georg Krafft und Johann Bosch sowie den Ratsherren Johann Günzburger, Eitel Gienger und Johann Talfinger, alle sechs Pfleger der Bruderschaft im Ulmer Münster, einen jährlichen Zins in Höhe von 8 rheinischen Gulden. Dieser gefällt von seinem Erblehen in Asch und dessen Zugehörungen sowie von verschiedenen neugerodeten Äckern dort. Diese hat er den Käufern auch als Pfand für die fristgerechte Entrichtung des Zinses eingesetzt. Von diesen Besitzungen stehen außerdem noch den Erben des Wilhelm von Thürheim [Gde. Buttenwiesen/Lkr. Dillingen] sowie dem Prämonstratenserchorherrenstift Roggenburg [Lkr. Neu-Ulm] Abgaben zu. Dafür haben ihm die Käufer 160 rheinische Gulden bezahlt. Ihm und seinen Erben steht das Recht zu, diesen Zins wieder abzulösen.