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Klagen und Beschwerden von Untertanen des katholischen Landesteils Nassau-Siegens besonders wegen neuer Schatzungen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 7. Rechtsstreitigkeiten zwischen den Grafen bzw. Fürst und ihren Untertanen
1706-1725
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Beschwerde über das Einrücken kurpfälzischer und bergischer Bauern und Dragoner in den katholischen Landesteils Nassau-Siegens (1706); Suppliken an den Kaiser wegen zwangsweise Eintreibung von Schatzungsgeldern auf Befehl des Fürsten Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen (1706); Bericht über die im katholischen Landesteil Nassau-Siegens entstandene Rebellion und verübten Gewalttätigkeiten (27.06.1707); Kreisdirektoralverordnung und Instruktion für den nassau-siegenschen Landkommissar vom 12.03.1712 wegen Einnahme und Ausgabe der Schatzungen und Soldatengelder; Instruktion des Kurfürsten zu Köln für des Schlosskommandanten von Magis des katholischen Landesteils Nassau-Siegens; Notariell beglaubigtes Reskript des Bischofs Franz Arnold von Wolff-Metternich zur Gracht und des Pfalzgrafen Johann Wilhelm bei Rhein vom 18.10.1715 an die katholische Regierung Nassau-Siegens wegen Vermeidung von Rebellion und Unruhe unter den katholischen und evangelischen Untertanen; Regelung der Regierung im katholischen Landesteils Nassau-Siegens durch das Kreisdirektorium (1709); Einsetzung einer kaiserlichen Landesadministration im katholischen Landesteil; Reglement bzw. kaiserliche Verordnung für die nassau-siegensche Regierung im katholischen Landesteil vom 22.04.1719; Summarische Überschläge von den Einnahmen und Ausgaben der Oberförsterei, Kellnerei und Renterei zu Siegen (1724); Instruktionen für die nassau-siegenschen Administrationssubdelegierten (1724); Landesgravamina sämtlicher Landschöffen des katholischen Landesteils Nassau-Siegens (19.06.1724); Index verschiedener Briefschaften der Admodiations- und Rechnungskommission (1725); Besoldungsübersichten (1724); Beitreibung der Schatzung für das Jahr 1724; Projekt einer Supplikation der Landesdeputierten an den Statthalter zu Bonn wegen der Landesadministration im katholischen Teil Nassau-Siegens und wegen der Schatzungen (1724); Plan und Information über die Regierung zu Zeiten des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen (1724); Konditionen betreffend die Verpachtung der nassau-siegenschen Kammereinkünfte aus der Renterei, Oberförsterei, Kellnerei und dazu gehörender Gefälle an den Meistbietenden (1724). Korrespondenten u.a.: Anwalt Philipp Jacob Kistler, Franz Wilderich von Menßhengen, Wilhelm Hyacinth Fürst zu Nassau-Siegen, de Wambeck (Mainz).
263 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.