Walter Marschall von Montfort ("Muntfort"), Ritter, übergibt dem Hospital St. Johannes in Feldkirch seine Güter bei Weiler ("Willer") unterhalb des Schlosses Montfort (=Altmontfort). Im einzelnen werden genannt der Hof, in dem +Konrad der Meier ("villicus") saß, ein Gut ("curtis") und der Baumgarten "Blumintal", eine Wiese und ein Ort bei Cummingen (?), auf dem eine Mühle gebaut werden soll. Des weiteren werden dem Hospital mehrere namentlich genannte Leibeigene ("homines") geschenkt, welche der Aussteller jenseits ("supra") der Brücke "Althabruggi" und in "Althahun" hat. Die Übergabe erfolgt unter der Bedingung, daß Marschalk und seine Frau die genannten Güter vom Hospitalmeister in Feldkirch auf Lebenszeit als Lehen verliehen bekommen. Weitere Bestimmungen über die Entrichtung von Wachs- und anderen Naturalabgaben.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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