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K 29 - Evangelisches Bildungswerk / Hospitalhof Stuttgart (Bestand)
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Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> K - Einrichtungen, Werke, Vereine
1971-2011
Einleitung: Geschichtlicher Überblick
Das Evangelische Bildungswerk / Hospitalhof Stuttgart wurde im Jahr 1979 von der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart und den ehemaligen Kirchenbezirken Bad Cannstatt, Degerloch und Zuffenhausen gegründet. Ziel war es, die evangelische Erwachsenenbildung innerhalb der Kirchengemeinden der vier Stuttgarter Kirchenbezirke zu fördern, zu unterstützen und zu erleichtern. Zu diesem Zweck wurde ein Bildungsreferent mit der Aufgabe, die Einzelgemeinden in ihrer Bildungsarbeit zu begleiten, eingesetzt, ohne dabei ihre bisherige organisatorische Selbstständigkeit in wesentlichen Bereichen einzuschränken. Gleichzeitig sollte im Hospitalhof ein überparochiales Zentrum evangelischer Erwachsenenbildungsarbeit entstehen. "Die im Hospitalhof angebotenen Veranstaltungen werden von Anfang an als Ergänzung zur ortskirchlichen Gemeinde- und Bildungsarbeit verstanden."[1] Sie sind mit der im Evangelischen Bildungswerk Stuttgart institutionell zusammengeschlossenen Bildungsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Stuttgart verknüpft. Zum Evangelischen Kirchenkreis Stuttgart zählen die Dekanatsbezirke Bad Cannstatt, Degerloch, Stuttgart und Zuffenhausen.
Mit dem Aufbau der Bildungsarbeit im Hospitalhof wurde 1979 Pfarrer Martin Klumpp beauftragt. Er war entscheidend an der konzeptionellen Ausrichtung beteiligt. Von vornherein sollte "eine breite Palette verschiedener Themenbereiche mit entsprechend unterschiedlichen Methoden"[2] angeboten werden. Teil der Konzeption und maßgebend zur Themenfindung bzw. inhaltlichen Ausrichtung ist bis heute der Leitungskreis. In ihm arbeiten ehrenamtlich Menschen aus "verschiedenen Generationen, Richtungen und Schichten" im Bereich der Programmarbeit zusammen.
Der Theologe Helmut A. Müller prägte ab 1987 in seiner Funktion als Leiter die stetige Weiterentwicklung des Bildungszentrums Hospitalhof entscheidend. Er verstand es schon früh, die evangelische Bildungsarbeit konzeptionell mit den Herausforderungen des innerstädtischen Kultur-, Kunst- und Bildungsangebotes konkurrieren zu lassen und damit die Lücke zwischen traditioneller, parochialer Bildungsarbeit innerhalb der Kirche und dem urbanen Erlebnismarkt zu schließen.[4]
Durch ihn veranlasst finden seit 1987 jährlich fünf großangelegte Ausstellungen zur Kunst der Gegenwart statt. Sie zeigen Werke qualifizierter, renommierter, national und international bekannter Künstler und verhelfen somit dem Hospitalhof zur Wahrnehmung weit über die Kirche sowie über den Großraum Stuttgart hinaus.[5]
[1] Helmut A. Müller, Der Bildung ein Haus; in: Helmut A. Müller, Der Bildung ein Haus. Zwanzig Jahre Hospitalhof Stuttgart und Evangelisches Bildungswerk Stuttgart, Stuttgart 2000, S. 31.
[2] Martin Klumpp, "Der ganze Mensch" als Ziel der Bildungsarbeit; in: Müller (Hg.), Der Bildung ein Haus, S. 24.
[3] S. 26.
[4] Helmut A. Müller, Kirche in der City; in: Hospitalkirchengemeinde/ Helmut A. Müller (Hgg.), 500 Jahre Hospitalkirche Stuttgart. Vom Dominikanerkloster zur Kirche in der City, Stuttgart 1993, S. 141-170 und Helmut A. Müller, Bildung, Predigt und Seelsorge in der City - Hospitalhof und Hospitalkirche Stuttgart vor den Herausforderungen des Erlebnismarktes; in: Helmut A. Müller, Gesucht. Spirituelle Erfahrungsräume für Kunst und Religion. 25 Jahre Gegenwartskunst im Hospitalhof und in der Hospitalkirche Stuttgart 1987-2012, Stuttgart 2012, S. 40-53.
[5] S. 44.
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Bestandsüberblick
Der Großteil des Aktenbestandes des Evangelischen Bildungswerkes / Hospitalhof Stuttgart wurde im Juli 2011 dem Landeskirchlichen Archiv übergeben. Die Akten des Kunstarchivs folgten im Dezember 2011, bis Mitte 2012 kamen kleinere Nachlieferungen hinzu, die im Gesamtbestand eingegliedert sind und insgesamt als Depositum K 29 verwahrt werden.
Er umfasst das Institutionsschriftgut von Evangelischem Bildungswerk und mehrheitlich das des Hospitalhofs der Jahre 1979-2007 (Stichjahr). Einzelne Schriftstücke, insbesondere aus den Gründungsakten reichen bis ins Jahr 1971 zurück. Andere, beispielsweise aus den Vorstandssitzungen, reichen über das Stichjahr 2007 hinaus und sind bis zum Jahr 2010 vorhanden. Die Materialsammlungen der Ausstellungen zur Gegenwartskunst sowie das entsprechende Schriftgut umfassen eine Zeitspanne von 1987 bis 2010. Die Laufzeit der Akten zur Stiftung Hospitalhof beginnt erst mit der Stiftungsgründung im Jahr 2001.
Audiomediale Aufzeichnungen der Veranstaltungen wurden dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart zur Digitalisierung übergeben. Die wenigen Fotos wurden aus konservatorischen Gründen dem Bestand entnommen und in die Fotodatenbank des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart eingegliedert. Die zweimal jährlich erscheinenden Programmhefte sind seit dem Jahr 1980 fast vollständig vorhanden und wurden als Druckerzeugnisse an die Landeskirchliche Zentralbibliothek übergeben.
Die vorgefundene Ordnung innerhalb der Akten wurde beibehalten und nach folgenden inhaltlichen Gruppen zusammengestellt: 1. Organisation und Dienstbetrieb; 2. Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit; 3. Gegenwartskunst im Hospitalhof; 4. Stiftung Hospitalhof.
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Bestandsbewertung
Bei der Bewertung und Entscheidung über die Archivwürdigkeit einzelner Unterlagen wurden formale sowie inhaltliche Kriterien angewandt. Um Mehrfachfertigungen zu vermeiden, wurden z.B. Dubletten oder Doppelablagen (z.B. bei den Materialsammlungen der Kunstausstellungen) kassiert. Nicht überlieferungswürdig waren zudem Erzeugnisse fremder Institutionen und Gremien (z.B. Rundschreiben, Protokolle). Kein Informationswert kam beispielsweise den massenhaft vorhandenen Veranstaltungsteilnehmer- oder Adressatenlisten zu; diese wurden daher ebenfalls zur Kassation freigegeben.
Insgesamt ermöglicht der Bestand K 29 eine lückenlose Dokumentation der Institutionsgeschichte des Evangelischen Bildungswerks und des Bildungszentrums Hospitalhof Stuttgart. Er umfasst 434 Verzeichnungseinheiten und erstreckt sich über ca. 7 laufende Meter. Sein Erhaltungszustand ist sehr gut. Der Großteil der Akten unterliegt noch einer archivrechtlichen Sperrfrist (gemäß Archivordnung der Evangelischen Landeskirche Württemberg), die jeweils im Findbuch vermerkt ist.
Stuttgart, im Juli 2013
Judith Sutter
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Ausgewählte Literatur
Hospitalkirchengemeinde/ Helmut A. Müller (Hgg.), 500 Jahre Hospitalkirche Stuttgart. Vom Dominikanerkloster zur Kirche in der City, Stuttgart 1993.
Helmut A. Müller (Hg.), Jetzt. Neugierig. Präsent. Offen. 10 Jahre Gegenwartskunst und Kirche im Hospitalhof und in der Hospitalkirche Stuttgart 1987-1997, Stuttgart 1997.
Helmut A. Müller (Hg.), Der Bildung ein Haus. Zwanzig Jahre Hospitalhof Stuttgart und Evangelisches Bildungswerk, Stuttgart 2000.
Helmut A. Müller (Hg.), 30 Jahre Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart. Ein Ort der Freiheit und des Lebens, Stuttgart 2010.
Helmut A. Müller (Hg.), Gesucht. Spirituelle Erfahrungsräume für Kunst und Religion. 25 Jahre Gegenwartskunst im Hospitalhof und in der Hospitalkirche Stuttgart 1987-2012, Stuttgart 2012.
Einleitung: Das Evangelische Bildungswerk / Hospitalhof Stuttgart wurde im Jahr 1979 von der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart und den ehemaligen Kirchenbezirken Bad Cannstatt, Degerloch und Zuffenhausen gegründet. Ziel war es, die evangelische Erwachsenenbildung innerhalb der Kirchengemeinden der vier Stuttgarter Kirchenbezirke zu fördern, zu unterstützen und zu erleichtern. Zu diesem Zweck wurde ein Bildungsreferent mit der Aufgabe, die Einzelgemeinden in ihrer Bildungsarbeit zu begleiten, eingesetzt, ohne dabei ihre bisherige organisatorische Selbstständigkeit in wesentlichen Bereichen einzuschränken. Gleichzeitig sollte im Hospitalhof ein überparochiales Zentrum evangelischer Erwachsenenbildungsarbeit entstehen. "Die im Hospitalhof angebotenen Veranstaltungen werden von Anfang an als Ergänzung zur ortskirchlichen Gemeinde- und Bildungsarbeit verstanden."[1] Sie sind mit der im Evangelischen Bildungswerk Stuttgart institutionell zusammengeschlossenen Bildungsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Stuttgart verknüpft. Zum Evangelischen Kirchenkreis Stuttgart zählen die Dekanatsbezirke Bad Cannstatt, Degerloch, Stuttgart und Zuffenhausen.
Mit dem Aufbau der Bildungsarbeit im Hospitalhof wurde 1979 Pfarrer Martin Klumpp beauftragt. Er war entscheidend an der konzeptionellen Ausrichtung beteiligt. Von vornherein sollte "eine breite Palette verschiedener Themenbereiche mit entsprechend unterschiedlichen Methoden"[2] angeboten werden. Teil der Konzeption und maßgebend zur Themenfindung bzw. inhaltlichen Ausrichtung ist bis heute der Leitungskreis. In ihm arbeiten ehrenamtlich Menschen aus "verschiedenen Generationen, Richtungen und Schichten" im Bereich der Programmarbeit zusammen.
Der Theologe Helmut A. Müller prägte ab 1987 in seiner Funktion als Leiter die stetige Weiterentwicklung des Bildungszentrums Hospitalhof entscheidend. Er verstand es schon früh, die evangelische Bildungsarbeit konzeptionell mit den Herausforderungen des innerstädtischen Kultur-, Kunst- und Bildungsangebotes konkurrieren zu lassen und damit die Lücke zwischen traditioneller, parochialer Bildungsarbeit innerhalb der Kirche und dem urbanen Erlebnismarkt zu schließen.[4]
Durch ihn veranlasst finden seit 1987 jährlich fünf großangelegte Ausstellungen zur Kunst der Gegenwart statt. Sie zeigen Werke qualifizierter, renommierter, national und international bekannter Künstler und verhelfen somit dem Hospitalhof zur Wahrnehmung weit über die Kirche sowie über den Großraum Stuttgart hinaus.[5]
[1] Helmut A. Müller, Der Bildung ein Haus; in: Helmut A. Müller, Der Bildung ein Haus. Zwanzig Jahre Hospitalhof Stuttgart und Evangelisches Bildungswerk Stuttgart, Stuttgart 2000, S. 31.
[2] Martin Klumpp, "Der ganze Mensch" als Ziel der Bildungsarbeit; in: Müller (Hg.), Der Bildung ein Haus, S. 24.
[3] S. 26.
[4] Helmut A. Müller, Kirche in der City; in: Hospitalkirchengemeinde/ Helmut A. Müller (Hgg.), 500 Jahre Hospitalkirche Stuttgart. Vom Dominikanerkloster zur Kirche in der City, Stuttgart 1993, S. 141-170 und Helmut A. Müller, Bildung, Predigt und Seelsorge in der City - Hospitalhof und Hospitalkirche Stuttgart vor den Herausforderungen des Erlebnismarktes; in: Helmut A. Müller, Gesucht. Spirituelle Erfahrungsräume für Kunst und Religion. 25 Jahre Gegenwartskunst im Hospitalhof und in der Hospitalkirche Stuttgart 1987-2012, Stuttgart 2012, S. 40-53.
[5] S. 44.
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Der Großteil des Aktenbestandes des Evangelischen Bildungswerkes / Hospitalhof Stuttgart wurde im Juli 2011 dem Landeskirchlichen Archiv übergeben. Die Akten des Kunstarchivs folgten im Dezember 2011, bis Mitte 2012 kamen kleinere Nachlieferungen hinzu, die im Gesamtbestand eingegliedert sind und insgesamt als Depositum K 29 verwahrt werden.
Er umfasst das Institutionsschriftgut von Evangelischem Bildungswerk und mehrheitlich das des Hospitalhofs der Jahre 1979-2007 (Stichjahr). Einzelne Schriftstücke, insbesondere aus den Gründungsakten reichen bis ins Jahr 1971 zurück. Andere, beispielsweise aus den Vorstandssitzungen, reichen über das Stichjahr 2007 hinaus und sind bis zum Jahr 2010 vorhanden. Die Materialsammlungen der Ausstellungen zur Gegenwartskunst sowie das entsprechende Schriftgut umfassen eine Zeitspanne von 1987 bis 2010. Die Laufzeit der Akten zur Stiftung Hospitalhof beginnt erst mit der Stiftungsgründung im Jahr 2001.
Audiomediale Aufzeichnungen der Veranstaltungen wurden dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart zur Digitalisierung übergeben. Die wenigen Fotos wurden aus konservatorischen Gründen dem Bestand entnommen und in die Fotodatenbank des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart eingegliedert. Die zweimal jährlich erscheinenden Programmhefte sind seit dem Jahr 1980 fast vollständig vorhanden und wurden als Druckerzeugnisse an die Landeskirchliche Zentralbibliothek übergeben.
Die vorgefundene Ordnung innerhalb der Akten wurde beibehalten und nach folgenden inhaltlichen Gruppen zusammengestellt: 1. Organisation und Dienstbetrieb; 2. Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit; 3. Gegenwartskunst im Hospitalhof; 4. Stiftung Hospitalhof.
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Bei der Bewertung und Entscheidung über die Archivwürdigkeit einzelner Unterlagen wurden formale sowie inhaltliche Kriterien angewandt. Um Mehrfachfertigungen zu vermeiden, wurden z.B. Dubletten oder Doppelablagen (z.B. bei den Materialsammlungen der Kunstausstellungen) kassiert. Nicht überlieferungswürdig waren zudem Erzeugnisse fremder Institutionen und Gremien (z.B. Rundschreiben, Protokolle). Kein Informationswert kam beispielsweise den massenhaft vorhandenen Veranstaltungsteilnehmer- oder Adressatenlisten zu; diese wurden daher ebenfalls zur Kassation freigegeben.
Insgesamt ermöglicht der Bestand K 29 eine lückenlose Dokumentation der Institutionsgeschichte des Evangelischen Bildungswerks und des Bildungszentrums Hospitalhof Stuttgart. Er umfasst 434 Verzeichnungseinheiten und erstreckt sich über ca. 7 laufende Meter. Sein Erhaltungszustand ist sehr gut. Der Großteil der Akten unterliegt noch einer archivrechtlichen Sperrfrist (gemäß Archivordnung der Evangelischen Landeskirche Württemberg), die jeweils im Findbuch vermerkt ist.
Stuttgart, im Juli 2013
Judith Sutter
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Hospitalkirchengemeinde/ Helmut A. Müller (Hgg.), 500 Jahre Hospitalkirche Stuttgart. Vom Dominikanerkloster zur Kirche in der City, Stuttgart 1993.
Helmut A. Müller (Hg.), Jetzt. Neugierig. Präsent. Offen. 10 Jahre Gegenwartskunst und Kirche im Hospitalhof und in der Hospitalkirche Stuttgart 1987-1997, Stuttgart 1997.
Helmut A. Müller (Hg.), Der Bildung ein Haus. Zwanzig Jahre Hospitalhof Stuttgart und Evangelisches Bildungswerk, Stuttgart 2000.
Helmut A. Müller (Hg.), 30 Jahre Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart. Ein Ort der Freiheit und des Lebens, Stuttgart 2010.
Helmut A. Müller (Hg.), Gesucht. Spirituelle Erfahrungsräume für Kunst und Religion. 25 Jahre Gegenwartskunst im Hospitalhof und in der Hospitalkirche Stuttgart 1987-2012, Stuttgart 2012.
ca. 7 lfd. m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.