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Mitglieder der Abteilung für Musik
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Preußische Akademie der Künste >> 04. Mitglieder >> 04.3. Mitgliederangelegenheiten
1934 - 1944
Enthält: Mitgliederangelegenheiten, Abstammungsnachweise, Ehrungen: Waldemar v. Baußnern (Bl. 171f.), Paul Juon (Bl. 1-11, 14-21, 34f., 38-41, 72-77, 123, 152-164, 167f.), Ausscheiden Paul Juons aus dem Senat, 1934 (Bl. 169), Gerhard v. Keussler (Bl. 129, 135, 144-146), Felix Woyrsch (Bl. 108-110, 122, 142f.), Jean Sibelius (Bl. 139f.), Emil Nikolaus Freiherr v. Reznicek (Bl. 126, 134), Camille Saint-Saëns (Bl. 131f.), Julius Weismann (Bl. 120f., 129), Max Trapp (Bl. 91-93), Arnold Schönberg (Bl. 127), Mitteilung an die Reichsmusikkammer über den Ausschluß Arnold Schönbergs aus der Akademie, Aug. 1936 (Bl. 124), Korrespondenz mit der NSDAP-Reichsleitung zur Abstammung Schönbergs, Juli 1939 (Bl. 82f.). Bewerbung von Georg Vollerthun um Aufnahme in die Akademie (Bl. 147f., 151). Gutachten über Julius Bittner (Bl. 71). Vorschläge zur Verleihung der Goethe-Medaille an Jean Sibelius, Dez. 1935 (Bl. 137), an Felix Woyrsch, Apr. 1935 (Bl. 108-110, 128, 130, 133, 135, 138), an Christian Sinding (Bl. 111, 117). Antrag auf außerordentliche Mitgliedschaft für Josef Vlach-Vrutický, Photo, Material (Bl. 12f., 84-87, 98-107), auf Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Christian Sinding (Bl. 88-90). Protestschreiben der Akademie an den Reichswissenschaftsminister wegen der Einstufung Strawinskys als "entarteter Künstler", Juni 1938 (Bl. 94f.). Schriftwechsel mit der Richard-Wagner-Forschungsstätte Bayreuth wegen Kopien des Mitglieder-Diploms und von Original-Briefen Richard Wagners, 1939/1940 (Bl. 44-51, 64-70). Bekanntgabe der Ernennung von v. Reznicek, Hans Schindler und Ludwig Leschetizky zu auswärtigen Mitgliedern der Königlich Schwedischen Akademie der Musik, 1941 (Bl. 30f.). Rundschreiben zum Tode von Hans Peter Feddersen, Carl Bantzer und Christian Sinding (Bl. 28). Postkarte von Wilhelm Kempff aus Japan, Mai 1936 (Bl. 125). Anfragen zu einem Schreiben Robert Schumanns (Bl. 42f.), zu Gioacchino Rossini (Bl. 25-27), zu Heinrich v. Herzogenberg (Bl. 22f.), von Fritz Stein zu Max Reger (Bl. 32f.). Enth. u.a.: Alfred Rosenberg, Ästhetik oder Volkskampf, Zeitungsartikel gegen Hindemith und Furtwängler (Bl. 166). Artikel zu Christian Sinding (Bl. 118). Liste der Mitglieder der Abteilung für Musik, Stand Febr. 1941 (Bl. 37). Todesanzeige für Carl Thiel (Bl. 80f.) Protokolle der Sitzungen des Senats und der Abteilung für Musik: 10. Okt. 1934 (Bl. 172-173, vgl. PrAdK 963); 15. Jan. 1934, 16. Jan. 1935, 14. Dez. 1935 (Bl. 173, 165, 136, vgl. PrAdK 1230); 14. Okt. 1937, 16. Dez. 1937, 9. Juni 1938 (Bl. 114-116, 112-113, 96-97, vgl. PrAdK 1231).
173 Bl. Microfilm/-fiche: 1111
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 1a - Bd. 1
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.