Bürgermeister und Ratmannen der Stadt Luckau bekunden, dass sie Paul Richard, Bürger der Stadt Luckau, ihrem Mitgeschworenen, die Dörfer Groß bzw. Klein Lubolz und Duben und den Acker "genant der Kalcz" mit allen Rechten, oberstem und niederstem Gericht u. s. w. verkauft haben, und zwar das Dorf Duben und den Acker "Kalcz" für 103 Schock böhmischer Groschen und das Dorf Lubolz für 62 Schock, welche Summe sie von ihm erhalten und zum Nutzen der Stadt verwendet haben. Paul Richard und seine Erben und Nachkommen, "die den . ackir den Kalcz buwen und arbeiten wurden", und auch alle Einwohner beider Dörfer sollen das Recht haben, in "allen unsern weiden und heiden, die uns zu Richenwalde zugehorin, usgnommen das gehege zu Richenwalde, czu yrem gebuwe und yrem furwerke und alle ander yrer notdurft czu hauwen, allirley holcz ane grun steinde eichen und vichten, abir grun steinde echin und vichten mogin sy hauwen zu swellin, zu toren, zu hulften, zu stylen an schönen und echin weden, was sy der durfen, zu yrer notdurft. Ouch allirley legirholcz mogen sy nemen zu yrer notdurft und sullen ouch fryhe vytrift haben uff der Korczin Heiden und in allen unsern vorgnanten heiden und weldin mit yren pherden, ryndern, schaffen, swynen und allen andern yren wy, is sy vil adir wening, kleyne adir gros, welcherley das ist, ungehindert von uns und allen andern nochkomenden radmannen und gmeinheiten zu Luckow und allirmeniclichen an arg und geverde. Ouch mogen die inwoner und gebur der egnanten dorfir borneholcz furen und legin an hufen in yre hofe und das zu markte furen und vorkoufen, abir was sy an hufen vorkoufen, do sullen sy uns den dritten phennig von geben. Ouch mogin sy kyhen [Kien] graben in den vorgnanten unsern heiden und weiden zu yrer notdurft, was sy des durfen". Die zwei Dörfer und den Acker "Kalcz", dazu das Dorf Wittmannsdorf mit 6 1/2 Schock weniger zwei Groschen Geldzins, einem Ochsen und von zwei Hufen den schmalen Zehnten, geben Bürgermeister und Ratmannen Paul Richard und seinen rechten Erben, Söhnen und Töchtern zu Lehn, "das sy die zu eyme rechten lehnen also erblichen besitczen und der gebruchen sollin und dy tochtere glyche den sonen, als ap sy mannes geslechte weren". "Gegeben nach Crists gebort vyrczenhundirt jar in dem sechczenden am nechsten mitwochen vor Allir Heiligen tage."