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Albrecht [der Entartete], Landgraf von Thüringen, Pfalzgraf von
Sachsen, überträgt Heinrich [von Weilnau], Abt von Fulda, und dem Kloster
Fulda di...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1251-1300
1300 Dezember 27
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et datum anno Domini M° CCC° primo VI° Kalendas Ianuarii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Albrecht [der Entartete], Landgraf von Thüringen, Pfalzgraf von Sachsen, überträgt Heinrich [von Weilnau], Abt von Fulda, und dem Kloster Fulda die Burg Wildeck, die zuvor Al[bert] von Brandenberg und die Brüder Heilmann und Otto von Hain (de Indagine) von ihm als Lehen innehatten, mit allen Rechten und mit allem Zubehör. Ausgenommen sind das Geleit- und Jagdrecht. Albrecht verzichtet für sich und seine Nachfolger auf alle geistlichen und weltlichen Rechtsmittel. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Albert von Brandenberg, Otto von Wechmar, Dietrich (Th[eodoricus]) von Allmenhausen (Alminhusin), Hartung von Erffa [heute: Friedrichswerth], Gunther von Salza, Heilmann von Hain, Berthold von Romrod (Ruomrode), Lud[wig] von Schenkenwald (Schenkewald), Heinrich von Schorbach (Schurpach), Wigand von Lüder, Heinrich von Hornsberg (Hornisberg), Gottfried genannt (Swinreude)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Albrecht [der Entartete]
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Corpus Traditionum Fuldensium, S. 419; Regest: Rübsam, Heinrich V., Nr. 99
Vgl. hierzu Nr. 181, in der das Rechtsgeschäft in einer deutschsprachigen Urkunde abgehandelt wird.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.