Martin Aubelin von Hüttisheim (Hittisheimb), Hintersasse der Krafft'schen Stiftung, verkauft an Dr. Leo Krafft, Advokat der Stadt Ulm, und Hans Krafft, regierender Bürgermeister zu Ulm, den Verwaltern der Krafft'schen Lehenschaften und Stiftungen, für 200 fl. einen ablösbaren jährlichen Zins von 10 fl. (auf den 1. März) aus seinem erbgütigen Hof zu Hüttisheim, gelegen zwischen Jörg Eberhard und Hans Stienlin. Das Hofgut besteht aus Haus, Hofraite und Garten sowie etwa 4,5 Jauchert Äckern. Die niedere Obrigkeit besitzt die Krafft'sche Stiftung, die auch die jährlichen Abgaben von je 2 Imi Roggen und Hafer, 30 Schilling Heller Heugeld, 100 Eiern, 4 Herbsthühnern, einem Fastnachtshuhn sowie zu Auf- und Abfahrt je 30 Schilling und die Ernte eines jährlich zu wählenden Obstbaumes im Garten erhält. Dazu kommt ein jährlicher Zins von 8 Schilling für Öl an den Heiligen zu Donaustetten (Dungenstetten).