1291 Okt. 25 (in die beatorum martirum Crispini et Crispiniani) Kraft und sein Sohn Konrad Edle von Hohenlohe (Hohinloch) bewilligen Berthold Pfosch (Phosche) von Mergentheim und seiner Frau Jutta, Abt und Konvent des Klosters Schöntal (Schonental) ihr im Viertel (in vico) des Heinrich von Rinderfeld (-velt) [in Mergentheim] gelegenes Haus mit gen. Zugehörden zu verkaufen. Vom Verkauf ausgenommen ist ein Fastnachtshuhn, das künftig Kloster Schöntal dem Deutschen Haus (fratribus domus Teuthonice) in Mergentheim zu liefern hat. Bürgen: 1) Konrad Ottenhofen (-houen), 2) Konrad Marschall (Marsalk) und 3) Friedrich Woec-/Woetmenger Zeugen: 1) Hermann Lesch (Leschone), 2) Mertin (Martino) von Mergentheim, 3) Gerwig, 4) Heinrich, 5) Siegfried und 6) Gottfried von Sachsenflur (Sashenfluer), alle Ritter Siegler: die A. (nostro sigillo) Ausf. Perg., besch. - 1 abh. Sg. abg. - Rv.: Super curiam in Mergentheim Bem.: Im Findbuch von 1825 S. 181 zusätzlich zum Verweis auf das Diplomatar von 1619 nachgetragen: Or. Perg., aus Mergentheim (1896 eine Kopie eingekommen). Also [um 1890 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart] eingekommen. Lit.: Teildruck in WUB 9 Nr. 4182 S. 502; - Hohenlohisches Urkundenbuch Bd. 1 Nr. 532 S. 363-364, der 3. Bürge dort: Wortmenger; - Klebes, Der Deutsche Orden in der Region Mergentheim S. 183; - Rückert, Von der frommen Adelsstiftung S. 30.