Martha Jahn geb. Schultze. - Bürgermeister und Rat der Städte Brandenburg (Alt- und Neustadt), Berlin, Cölln, Frankfurt, Prenzlau und Ruppin bekennen, daß sie namens aller Mittel-, Uckermärkischen und Ruppinschen Städte von Martha geb. Schultze, Witwe des kurfürstlich brandenburgischen Kanzleiverwandten Jakob Jahn, 500 Taler zu je 24 Silbergroschen geliehen und empfangen haben. Sie versprechen, die Summe bei beiderseitiger, halbjähriger Kündigung mit 6% jährlich zu verzinsen und den Zins jeweils zu Johannis Baptistae zu erlegen, wie auch die Gesamtsumme unter dem gleichen Datum zurückzuzahlen. Bei Nichteinhaltung der Termine haften die Städte mit ihren Gütern und Nutzungen für die Summe. 1618, Johannis Baptistae.