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Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit dem Oberst, späteren General Arvid (Arwed) Axel
Mardefeld
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Enthält: Korrespondenz vom 19. April 1700 bis September 1702 und vom 9. November 1705 bis 6. September 1706 (schwed./dt.), u.a. zu folgenden Inhalten: zu Besuch und Behandlung der Kranken durch Priester und Feldscher des Regiments (1700, mit beigefügtem Verzeichnis des Regimentsfeldschers Joachim Ziervogel vom 19. April 1700 über fehlende Medikamente); zur Ausrüstung des Regiments (Södermanlands Infanterie-Regiment) mit Pferden für die Zelt- und Marketenderwagen, mit Kleidung, Gewehr und Trommeln sowie Lieferung durch den Wismarer Ratsherrn und Kaufmann Johan Kuhlmann (1700/01, mit Anlagen, u.a. Verzeichnisse); zur Ernennung des Johann Vellingk, Johann Georg Meyerhoff und Carl Ludwig Falk zu Falkenstein zu Leutnants beim Mardefeld'schen Regiment (1700); zur Schmuggelware von Hamburg nach Moskau (1701); zu Angelegenheiten des Schwerin'schen Hofes (1702); zu Regimentssachen und weiteren Kriegsvorbereitungen (1702); zur Einnahme Rostocks durch den Herzog von Mecklenburg-Schwerin (1702); zum Abmarsch des Regiments von Mecklenburg nach Stettin (1702); zu fehlenden und untaglichen Trommelschlägern beim Mardefeld'schen Infanterieregiment (1702, mit Verzeichnis); zur Liquidation wegen der Anschaffung der Regimentsausrüstung 1701 (1705/06); zum Kriegsverlauf in Polen (1706)
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur, Korrespondenz Mardefeld, Arvid (Arwed) Axel, Oberst/General Ziervogel, Joachim, Regimentsfeldscher Kuhlmann, Johann, Ratsherr, Kaufmann, Wismar Vellingk, Johann, Leutnant Meyerhoff, Johann Georg, Leutnant Falk zu Falkenstein, Carl Ludwig, Leutnant
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.