Rotger Schade, Abt in Grafschaft, bekundet als vom Eb Dietrich von Köln am 29. Juni 1444 in Beisein des Junkers Jacob Graf von Sassenberch und der Knappen Gotfrid Forstenberg und Bernhard von Horde auf der Burg Arnsberg bestimmter Commissar und Vicar in geistlichen Angelegenheiten: Hartman Modewich, Dekan in Wormbach, habe den Eb um die Entsendung eines Commissars zur Errichtung und Bestätigung eines Altars des hl. Johannes Evangelisten in der Kapelle von Berghausen, der Filiale der Pfarrkirche von Wormbach, gebeten. Diese Aufgabe habe der Eb dem Abt übertragen. Tilman von Menckhusen, Kanoniker in Meschede, Johannes Wormbke von Medebach, Priester der Kölner Diözese, Hennekin Knope, Schultheiß in Oberberndorf, Johannes von Hemichusen, Hennekin Dorlar von Menkhausen, Hennekin, Schultheiß in Mailar, Hennekin Homberg von Arpe, Hermann Putman und andere Pfarrangehörige von Wormbach, die die Kapelle von Berghausen zum Gottesdienst besuchen, hätten ihm dann dargelegt, daß der frühere Dekan von Wormbach Syffrid von Deydenshußen und sie selbst den in der Filialkirche von Berghausen errichteten und geweihten, aber noch nicht dotierten Altar des hl. Evangelisten Johannes für ihr und ihrer Vorfahren Seelenheil mit Einkünften ausgestattet hätten. Der Abt prüft diese anhand der vorgelegten Urkunden und errichtet daraufhin den Altar auf den Titel einer ständigen Pfründe. Er bestätigt die Bestimmungen über das Präsentationsrecht und die anderen Bestimmungen der (wörtlich inserierten) Gründungsurkunde von 1453 Juni 9. Datum 1454 Jan. 6 (dominica). Zeugen: Ernst von Snellenberg, Knappe, und Laurentius Scryuer, Glöckner in Schmallenberg.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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