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Streitsache des Justizrats Barthold Clement von der
Kuhla gegen den Justizrat Dr. Matthias Wilhelm Huss wegen herber
Beschimpfungen
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1672
Enthält: - Gesuch von der Kuhlas an die Regierung vom 17. Juni 1672 um Schutz und Satisfaktion wegen Beschimpfungen durch Huss bei einem Prozess am 22. Mai 1672 (mit Anlagen: Kuhlas Votum in der Klagesache der Catharina Oelgardt Meyer in Stade, Witwe des Rentmeisters Rudolf Wissing, gegen Peter Brandt im Alten Land, wegen einer Schuldforderung, Fragepunkte zur Zeugenvernehmung) - Protokoll über die Zeugenvernehmung vom 17. Juni 1672 - Erinnerung und Gesuch von der Kuhlas vom 22. Juni 1672, mit nachfolgendem Protokoll vom 7. September 1672 über eine weitere Zeugenvernehmung
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:129201731:Huss, Matthias Wilhelm
Index-Gruppe: frei: GND:143066889:Kuhla, Barthold Clemens von der
Huss, Matthias Wilhelm, Dr., Justizrat Kuhla, Bartold Clement von der, Justizrat Meyer, Catharina Oelgardt, verw. Wissing Brandt, Peter, Altes Land Wissing, Rudolf, Rentmeister
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.