Martin Rogg von Engishausen schließt mit Kaspar Graf ("Graff") daselbst nach Bewilligung durch die beiderseitigen Herrschaften, d.h. des Klosters Weingarten und des Bischofs von Augsburg, einen Kauf- und Tauschvertrag. Rogg übergibt demnach Graff Haus und Garten, wie dies verpfählt ("verpfault") und ausgemarckt ist. Das Haus geht vom Kloster Weingarten zu Lehen und liegt zwischen den Häusern Georg Baumayrs und Hans Schwegelers. Es grenzt vorne an die Allmende ("die gemaindt") und ist belastet mit einem jährlichen Dienstgeld von 10 ß h für den Bischof von Augsburg. Graff übergibt dafür Rogg Haus und Garten zwischen den Häusern und Gärten des Georg und Sebastian Rogg, vorne an die gemeine Gasse grenzend. Auch dieses Grundstück ist mit einem Dienstgeld von 10 ß h belastet. Da Roggs Haus mehr wert ist, zahlt ihm Graff 78 fl Landwährung dazu.