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Korrespondenzen der Kanzlei zu Nassau-Siegen mit bevollmächtigten Anwälten wegen diverser Prozesse am Reichskammergericht zu Wetzlar
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 4. Vermögensangelegenheiten >> 4.3. Schuldenwesen der Fürsten und des Landes
(1609, 1712) 1718-1734
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschrift einer Schuldverschreibung des Grafen Johann VII. zu Nassau-Siegen vom 29.09.1609 über eine Kapitalaufnahme von 2000 Reichstaler beim Drosten Christoph Dietrich von Plettenberg und dessen Ehefrau Catharina Elisabeth von Plettenberg, geborene von Hochfeld zu Waldenburg, gegen Verpfändung der beiden Höfe Hengsbach und Winchenbach; Rechtsstreit zwischen dem Domherrn Freiherrn Theodor Philipp Ludwig von Hörde (auch Johann Adolph von Hörde) und dem ehemaligen Lieutenant Conrad Heinrich Zimmermann aus dem reformierten Landesteil Nassau-Siegens (1718-1734); Rechtsstreit zwischen Lieutenant Heesern und den Fürsten zu Nassau-Hadamar (1720); Rechtsstreit zwischen der verwitweten Fürstin zu Nassau-Usingen und dem Fürsten zu Nassau-Idenstein wegen der Nassau-Usingischen Vormundschaft (1720-1721); Rechtsstreit zwischen den evangelischen Fürsten zu Nassau-Siegen und Prinz Christian zu Nassau-Dillenburg (1720); Rechtsstreit wegen der Gemeinden Lahr und Hintermeilingen (1720-1721); Rechtsstreit mit Wittgenstein-Berleburg (1720-1721); Rechtsstreit zwischen den katholischen Fürsten zu Nassau-Siegen und der Vormundschaft zu Nassau-Diez (1720-1721); Rechtsstreit zwischen Prinz Christian zu Nassau-Dillenburg und der verwitweten Fürstin Elisabeth Catharina Felicitas zu Nassau-Hadamar als Vormünderin modo die Marquisin von Westerloo (1731); Rechtsstreit zwischen Heinrich Georg Philipp von Fleischbein und Fürst Friedrich Wilhelm zu Nassau-Siegen (1732-1733); Rechtsstreit zwischen dem Stift St. Lubentius in Dietkirchen und Fürst Friedrich Wilhelm zu Nassau-Siegen (1733). Korrespondenten u.a.: Regierungsrat und Kammerdirektor Miltenberger (Siegen), Dr. C. Lindheimer (Wetzlar), Philipp Jacob Waltschmidt (Wetzlar), Notar Johannes Ampelmayer (Langenau), Dr. jur. Johann Meyer (Wetzlar), Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen), Adami (Siegen), Johann Nicolaus Schmidt (Wetzlar), L. W. Kornzweig (Siegen), W. L. von Maskowsky (Darmstadt), K. Schwarzenau (Darmstadt), Johann Carl Hirthes (Wetzlar), Dr. von Gülich (Wetzlar), Behmer (Siegen), Ihringk (Siegen), Postverwalter Johann Jacob Doringberg (Siegen).
217 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.