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Rechnung 1714/15
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1714-1715
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Einträge mit Bezug zu (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen u.a.:
Ausgaben für Juweliere und Goldschmiede:
- Finanztransaktionen in der Schuldsache Aaron Beer und Co., Jude zu Frankfurt (fol. 421r-v).
- Geschirr, Rahmen (u.a. aus Schildpatt), Konfekttisch von Wilhelm Michael Rauner, Silberhändler zu Augsburg (Nr. 759-764, fol. 422r-v).
Ausgaben für Kaufmannswaren:
- Zahlungen für 1706 angeschaffte Tapisserien an die Witwe des Nikolaus Lang zu Frankfurt (fol. 424r-v).
- Gemälde von
-- Georg Theophile de Macaire zu Pforzheim (Nr. 777, fol. 428r)
-- einem Maler zu Hamburg (fol. 430v).
- Glasgeschirr und Spiegel von
-- Joachim Schmidt und Co. (Nr. 778-783, fol. 428r);
-- der Spiegelfabrik (Nr. 803, fol. 430r).
- Kabinettstücke von Johann Balthasar Schneider, Juwelier zu Frankfurt (Nr. 788f, fol. 428v-429r).
- Billardkugeln von Ballmarquier Krezenthaler (Nr. 791, fol. 429r).
- Tee- und Kaffeeschalen von Thomas Widmann (Nr. 792, fol. 429r).
- Arbeiten des Stuckateurs Frisoni im Stuttgarter und im Waldenbucher Schloss (Nr. 800f, fol. 430r).
- Vergolden eines Servicetischfußes durch Jeremias Körner, Vergolder (Nr. 804, fol. 430r).
- Große Wandleuchten nach Ludwigsburg von Melchior Wohlbold, Stahlballier (Nr. 806, fol. 430v).
Ausgaben auf besonderen fürstlichen Befehl:
- Medaillen (u.a. für diejenigen Räte, die die Inventur der fürstlichen Verlassenschaft (der Herzogin Magdalena Sibylla) in Kirchheim durchgeführt haben, Nr. 819-821, fol. 437r-v, Nr. 848, fol. 442v; vgl. G 124 Bü 20f).
- Neue goldene Ordenskreuze für den württembergischen Orden von der Jagd, von Jeremias Wild, Goldarbeiter (Nr. 879-882, fol. 445r-445 1/2r).
Ausgaben für Handwerker:
- Maler:
-- Johann Gottlieb Müller (Arbeit, Nr. 1068-1071, fol. 476v);
-- Johann Liefkopf (Arbeit, Nr. 1072, fol. 476v);
- Schreiner:
-- Hans Georg Fürderer (Arbeit in die Kunstkammer, Nr. 1113, fol. 482r);
- Schwertfeger:
-- Balthas Rudolph Zacher (Parforcedegen, Hirschfänger, Klingen, Rapiere, Nr. 1118-1120, fol. 484r);
- Stahlschneider:
-- Johann David Daniel (Siegel, Wappen, Nr. 1126-1128, fol. 485v);
- Uhrmacher:
-- Johann Paul Müller (Arbeit an der Uhr zu Ludwigsburg, Nr. 1156f, fol. 488v);
- Zinngießer:
-- Johann Adam Bechler (Sarg der verstorbenen Herzogin (Magdalena Sibylla), Nr. 1190f, fol. 492v).
- Außerdem Buchdrucker, Kaffeesieder, Flaschner, Feilenhauer, Glaser, Grottier, Glockengießer, Gürtler, Hafner, Kürschner, Kupferschmiede, Lichtermacher, Messerschmiede, Nagelschmiede, Seiler, Sattler, Schleifer, Schlosser, Schmiede, Schneider, Schuhmacher, Seidensticker, Tapeziere, Dreher, Wagner, Wachsbleicher, Waffenschmiede, Wannenmacher, Zeugmacher.
542 Bl.
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Schreiber/Renovator/Rechner: Karl Friedrich Hopfenstock, Johann Ulrich Mögling
Normformat: Folio
Bechler, Johann Adam; Zinngießer
Beer, Aaron; Jude zu Frankfurt
Daniel, Johann David; Kupferstecher
Fürderer, Johann Georg; Schreiner
Körner, Jeremias; Vergolder
Krezenthaler, Johann Michael; Marquier
Lang, Nikolaus; Kaufmann, Frankfurt
Liefkoop, Johann; Maler
Macaire, George Theophile de; Pforzheim
Rauner, Wilhelm Michael; Goldschmied, Augsburg
Schmidt, Joachim; Glasfabrikant
Schneider, Johann Balthasar; Juwelier, Frankfurt
Widmann, Thomas
Wild, Jeremias; Goldarbeiter
Wohlbold, Johann Melchior; Hofstahlarbeiter
Württemberg, Magdalena Sibylla; Herzogin, geb. Landgräfin von Hessen, 1652-1712
Zacher, Balthasar Rudolf; Schwertfeger
Kirchheim unter Teck ES; Wittum der Herzogin Magdalena Sibille
Stuttgart S; Spiegelfabrik
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.