Die Äbtissin Hadwig von Essen bekundet: Eine gewisse Helmburg ist durch die Übernahme eines Gutes in Vaersthausen (Uorsthusen) gegen eine jährliche Zahlung von 2 Pfennigen oder der entsprechenden Menge Wachs aus ihrem freien Geburtsstand in den Stand der Wachszinsigen überg-ewechselt, indem sie sich mit ihren Töchtern Helmburg und Reimud dem Altar der Muttergottes und der Märtyrer Cosmas und Damian übergab. Im Jahre 1164 aber suchte Berthold, Kämmerer der Äbtissin, die Töchter seinem Amt zu unterstellen. Die Küsterin Elisabeth indessen bewies mit Hilfe des Grafen Robert und des Wachszinsigenmeisters (cerariorum magistri) Wibert, dass jene dem Altar und nicht der Kammer gehörten. - Zeugen: Graf Robert, Küsterin Elisabeth, Dekanin Gerbergis, Sophia von der Kammer (de camera) Scholasterin Oda, von den Kapellänen der Dekan Hermann, Berthold und Godeschalk, sowie die Hofbeamten (curie officiales) Eremfrid, Drost, Berthold, Kämmerer, Godefried, Schenk, Gebhard, Marschall, Konrad, Stallmeister (pabularius); vom Küsteramt: der Bäcker Gerhard, der Kürschner Hildebrand, Heinrich Ruscho, der Kürschner Siegfried, Herib-ert, Sohn des Wezelin. - Es siegelt die Ausstellerin. Actum est hoc. a. superius dicto, ind. XII., Fritherico imp. ... regnante, Reinoldo Colon. electo presulatum tenente, sub Everhardo comite, ecclesie nostre advocato. Poenformel mit Bannandrohung.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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