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1.) Die 1309 Belehnten verpflichten sich, dem Landgrafen Johann von Hessen die Burg Bischofstein [Burg auf der Gemarkung Lasserg, Stadtteil von Mü...
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A I u, von Hardenberg sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Hardenberg, Nr. 4
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Ha >> Hardenberg, von
1309 Oktober 06
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Die 1309 Belehnten verpflichten sich, dem Landgrafen Johann von Hessen die Burg Bischofstein [Burg auf der Gemarkung Lasserg, Stadtteil von Münstermaifeld, Lkr. Mayen-Koblenz] (Steyn) gegen Jedermann offen zu halten, ausgenommen gegen den Erzbischof von Mainz; 2.) das Dorf Ildehausen [Stadtteil von Seesen, Lkr. Goslar] (Yldehusen), Eigengut der Belehnten, das die Belehnten dem Landgrafen zu Lehen auftragen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich von Rossdorf (Rostorf), Hildebrand von Hardenberg für sich und seinen Bruder Bernhard, Johann von Saldern, Werner von Westerburg, Werner von Schweinsberg, [Werner] von Gudenberg (Gudinbuorg), Heinrich von Rodersen (Rudrixin), Hermann von Bültzingslöwen (Bulzingesleybin), Ritter, Dietmar von Adelebsen (Adlebsin)
Belehnte/r: Friedrich von Rossdorf (Rostorf), Hildebrand von Hardenberg, Johann von Saldern und Bernhard von Hardenberg
Die Urkunde ist teilweise stark beschädigt und auf Leinwand aufgezogen und weist Textverluste auf. Als Zeugen werden Werner von Westerburg, Werner von Schweinsberg, [Werner] von Gudenberg (Gudinbuorg), Heinrich von Rodersen (Rudrixin), Hermann von Bültzingslöwen (Bulzingesleybin), Ritter, und Dietmar von Adelebsen (Adlebsin) genannt, die die Urkunde außerdem noch besiegelten. Vgl. LAGIS Landgrafen-Regesten online Nr. 548 (https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/lgr/id/548>) (Stand: 17.06.2020).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.