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Kabinettsorders an den Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten aus kassierten Akten, Bd. 9
Kultusministerium >> 14 Ältere Medizinalregistratur >> 14.07 Prüfung, Praxis und Rechtsverhältnisse des Medizinalpersonals >> 14.07.06 Anstellung, Pensionierung, Versorgung und Unterstützung >> 14.07.06.03 Anstellungen, Unterstützungen, Gnadenerweise. Verleihung von Orden. Selektierte Kabinettsordres (1807-1889)
Jan. 1847 - Okt. 1850
Enthält:
- Unterstützung von 300 Talern für den praktischen Arzt Dr. Schulte aus Brilon für sein gewerbliches Unternehmen je zur Hälfte als Gnadengeschenk und als zinsfreier Vorschuss mit mäßigen Teilrückzahlungen und Terminen erst nach drei Jahren. Abraten vom Studieren seiner Söhne wegen der Unangemessenheit des Ansinnens aufgrund seiner gänzlichen Mittellosigkeit, Berlin, 9. Januar 1847
- Ablehnung von Versuchen des Sattlermeisters Carl Müller aus Berlin mit seiner Augensalbe und deren Anwendung unter ärztlicher Aufsicht sowie des Ankaufs dieses Geheimmittels ohne Nachweis der Unterschiedlichkeit dieser Augensalbe zu der von St. Yves, Berlin, 27. Februar 1847
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Steiner aus Glatz, Berlin, 1. März 1847
- Ablehnung der Erlaubnis zur Behandlung von Kranken durch die Witwe Friederieke Quednau aus Königsberg i. Pr., Berlin, 13. März 1847
- Nochmalige Unterstützung von 60 Talern ab dem 1. Juni 1847 für den Zögling der medizinisch-chirurgischen Lehranstalt in Greifswald, Herrmann Niemeyer, in Verfolg der Kabinettsordre vom 14. Juni 1845, Berlin, 22. März 1847
- Ablehnung einer Unterstützung für die Witwe des Kreisphysikers Dr. Reymann aus Rosenberg, Reg.-Bez. Oppeln, Berlin, 10. April 1847
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Schwill aus Willenberg, Kreis Ortelsburg, Potsdam, 10. Mai 1847
- Nachträgliche Genehmigung der am 5. September 1845 erfolgten Unterstützung von 50 Talern für den Kreisphysiker Dr. Müller aus Genthin, Potsdam, 17. Mai 1847
- Unterstützung von 50 Talern für die Witwe des Kreisphysikers Dr. Müller aus Berlin für eine Brunnenkur, Sanssouci, 3. Juli 1847
- Nochmalige Unterstützung von 100 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin mit der Aussicht auf eine gleiche Unterstützung im nächsten Jahr, Sanssouci, 5. Juli 1847
- Ernennung des Kreisphysikers Dr. Richard Hasenclever (16. Mai 1813 - 8. Juni 1876) aus Grevenbroich zum Sanitätsrat. Ermächtigung des Ministers zur Veranlassung einer Versetzung Hasenclevers in eine größere rheinische Stadt und einer einjährigen Beurlaubung für eine wissenschaftliche Reise unter Belassung der Besoldung sowie zur entsprechenden Bescheidung des Direktors der Kunstakademie in Düsseldorf, Friedrich Wilhelm von Schadow-Godenhaus, Hasenclevers Schwiegervater, Sanssouci, 31. Juli 1847
- Ablehnung der ärztlichen Behandlung der Therese Schnur und Genossen durch den Hühneraugenoperateur Linke unter der Aufsicht des Wundarztes Helmsdorff wegen dessen fehlender Befugnis zur ärztlichen Behandlung, Potsdam, 28. August 1847
- Erziehungsgeld von 20 Talern jährlich aus dem Pensions-Aussterbefonds an die Witwe des Escadron-Chirurgen Mertens aus Intersburg für deren Tochter auch für die Jahre 1848 und 1849, Potsdam, 31. August 1847
- Erziehungsgeld von 2 Talern monatlich aus dem Gnadenpensionsfonds an die Witwe des Dr. Jackisch aus Lauban, Reg.-Bez. Liegnitz, für deren Tochter Vaneska für weitere drei Jahre, Potsdam, 31. August 1847
- Erprobung von Kuren an äußerlich Kranken durch den Schäfer und Rieselbauern Thom, derzeit in Berlin, unter Aufsicht der Ärzte im Charité-Krankenhaus und nach dem Ergebnis der Kurversuche Erlaubnis bzw. Verbot zur Behandlung äußerlich Kranker, Potsdam, 11. September 1847
- Einmaliges Gnadengeschenk von 50 Talern für den Wundarzt Timpe aus Berlin anstelle einer fortlaufenden Unterstützung, Hannover 30. September 1847
- Nochmaliges Geschenk von 100 Talern für den Sanitätsrat Dr. Karsten aus Perleberg, Quedlinburg, 21. Oktober 1847
- Erziehungsgeld von je 4 Talern monatlich an die Witwe des Sanitätsrats Dr. Böhr aus Berlin für deren drei jüngste Kinder bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres des Sohnes und des 15. Lebensjahres der Töchter bis zur Übernahme auf den Gnadenpensionsfonds, Charlottenburg, 15. Dezember 1847
- Ablehnung der Behandlung von Verrenkungen und Knochenbrüchen durch den Schäfer Johann Dreiser aus Thür, Reg.-Bez. Koblenz, Charlottenburg, 29. Dezember 1847
- Beihilfe von 60 Talern für den Kreisphysiker Dr. Kluhemann für dessen Umzug von Carthaus nach Birnbaum, Berlin, 22. Januar 1848
- Fortsetzung der Behandlung des Geheimen Rechnungsrats Genserich durch den Hühneraugenoperateur Linke unter der Aufsicht des praktischen Arztes Dr. Rintel, Berlin, 16. Februar 1848
- Dank an den Pfarrer Kindler aus Nürnberg für die von ihm herausgegebenen"Gespräche des Herzens mit Gott". Ermächtigung des Ministers zum Bezug von 1000 Exemplaren nach eigenem Ermessen und zur Verteilung an Krankenanstalten, Sanssouci, 6. Juni 1848
- Geschenk von 50 Talern an den Kreischirurgen Erhardt aus Labes anstelle einer Gehaltszulage, Sanssouci, 8. Juni 1848
- Unterstützung von 48 Reichstalern jährlich ab dem 1. Januar 1848 aus dem Gnadenpensionsfonds an die Witwe des Wundarztes erster Klasse Wiesner aus Grabow, Kreis Schildberg, Sanssouci, 8. Juni 1848
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker, Sanitätsrat Dr. Elfes aus Neuss, Sanssouci, 16. Juni 1848
- Nochmalige Unterstützung von 100 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin, Sanssouci, 24. Juni 1848
- Ablehnung einer Pension und eines Erziehungsgeldes für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Ebel aus Preußisch-Stargard, Charlottenburg, 27. Juli 1848
- Verleihung des Roten Adlerordens 4. Klasse an den Kreisphysiker Sanitätsrat Dr. Oswald aus Sagan aus Anlass seines 50-jährigen Doktorjubiläums, Sanssouci, 4. September 1848
- Verleihung des Roten Adlerordens dritter Klasse mit der Schleife an den Kreisphysiker Dr. Wagner aus Schlieben aus Anlass seines 50-jährigen Doktorjubiläums, Sanssouci, 9. September 1848
- Verleihung des Roten Adlerordens vierter Klasse an den Kreischirurgen Liedge aus Marggrabowa, Reg.-Bez. Gumbinnen, aus Anlass seines 50-jährigen Dienstjubiläums, Sanssouci, 9. September 1848
- Verleihung des Allgemeinen Ehrenzeichens an den Kreisphysiker Gruschke aus Lüben, Reg.-Bez. Liegnitz, aus Anlass seines 50-jährigen Dienstjubiläums, Sanssouci, 4. Oktober 1848
- Ablehnung eines Gnadengesuchs des Barbiers Greilich aus Kozmin, Charlottenburg, 20. Januar 1849
- Ermäßigung der viermonatigen Zuchthausstrafe gegen den Altsitzer Martin Schlottke aus Groß-Volz, Reg.-Bez. Köslin, in eine vierwöchige Gefängnisstrafe und deren Aussetzung aufgrund des hohen Alters für den Fall keiner weiteren Straffälligkeit wegen eines ähnlichen Vergehens, Charlottenburg, 20. Januar 1849
- Verleihung des Roten Adlerordens vierter Klasse an den Kreisphysiker, Hofrat Dr. Müller aus Wohlau aus Anlass seines 50-jährigen Dienstjubiläums, Charlottenburg, 5. Mai 1849
- Nochmalige Unterstützung von 100 Talern für die Witwe des praktischen Arztes Dr. Muhr aus Berlin, Charlottenburg, 16. Mai 1849
- Ablehnung des vom Fürsten Hatzfeld auf Guttwitz eingereichten Gnadengesuchs der Elisabeth Foerster für deren Ehemann, Potsdam, 19. Mai 1849
- Verkürzung der gegen den Schankwirt Johann Gottlieb Feiertag aus Jethe, Reg.-Bez. Frankfurt (Oder), wegen der tödlichen Beschädigung eines Menschen aus Fahrlässigkeit verhängten Gefängnisstrafe von neun Monaten auf drei Monate und deren Vollstreckung in einer für dessen Ackerwirtschaft am wenigsten abträglichen Jahreszeit, Potsdam, 26. Mai 1849
- Verleihung des Allgemeinen Ehrenzeichens an den Kreischirurgen Hacke aus Mühlberg, Reg.-Bez. Merseburg, Sanssouci, 6. Juni 1849
- Erneute Beschwerde des Tischlermeisters Zingler aus Naugart wegen des gegen seine Ehefrau erlassenen Verbots der Hebammenpraxis. Ermächtigung des Ministers zur Verwarnung desselben bei fernerem Querulieren bzw. zur Veranlassung einer Untersuchung im Falle bereits erfolgter Verwarnung, Sanssouci, 2. August 1849
- Verleihung des Roten Adlerordens vierter Klasse an den Kreisphysiker der Ostprignitz, Johann Friedrich Karsten aus Wittstock, aus Anlass seines 50-jährigen Dienstjubiläums, Sanssouci, 23. Oktober 1849
- Verleihung des Roten Adlerordens vierter Klasse an den Kreisphysiker, Sanitätsrat Dr. Scheller aus Querfurt, Charlottenburg, 4. Februar 1850
- Verleihung des Allgemeinen Ehrenzeichens an den Kreischirurgen Drude aus Krossen, Charlottenburg, 18. April 1850
- Ablehnung einer Pension für die Witwe des Medizinalrats Dr. Bremer aus Berlin, Charlottenburg, 8. Mai 1850
- Niederschlagung der gegen die mit den Bäder Zoch verehelichte Hebamme Henriette Zoch, geb. Kurze aus Reetz verhängten dreiwöchigen Gefängnisstrafe wegen unbefugten Kurierens unter dem Vorbehalt nachträglicher Vollstreckung bei nochmaliger Zuwiderhandlung, Charlottenburg, 10. Juni 1850
- Ablehnung des Gnadengesuchs des Häuslers Johann Gottwald aus Wittgendorf sowie des Gnadengesuchs des Tischlers Bergmann aus Fischbach für Gottwald, Sanssouci, 5. August 1850
- Abzugsfreie Auszahlung der Pension von 50 Talern jährlich aus dem Pensionsfonds für Medizinalbeamte und deren Hinterbliebene ab dem 1. Juli 1850 vorläufig für ein Jahr an die Witwe des Kreisphysikers Dr. Niethe in das Ausland, Sanssouci, 26. August 1850
- Pension von 100 Talern jährlich aus dem Pensionsfonds für Medizinalbeamte und deren Hinterbliebene für die Witwe des Medizinalrats Dr. Bremer aus Berlin und eines Erziehungsgeldes von 3 Talern monatlich für deren Tochter bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres, Sanssouci, 5. Oktober 1850.
Archivale
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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