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Kirche und Pastorat, Schule und Arme in
Osterholz
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 10 Das Konsistorium und Konsistorialsachen >> 2.2 10 4 Einzelne Kirchen und Kirchengemeinden auf dem Land (alphabetisch)
1695-1709
Enthält: - Aufhebung des Gottesdienstes in Osterholz, Beibehaltung und Unterhaltung eines Pastors nach dem Weggang des Johann Peter Landwehr, Verwendung des Legats der verstorbenen Landgräfin Eleonora Catharina von Hessen-Eschwege, Reparatur des Pfarrhauses und Neubau eines Schulhauses in Osterholz, dazu u.a.: Gesuche der Eingepfarrten vom Januar, April, September, November 1695 und Januar 1696 um interimistische Bestallung eines Theologiestudenten bzw. Berufung eines neuen Pastors oder vorübergehende Abhaltung von Gottesdiensten durch den Hambergener Pastor Christian Bussenius in Osterholz (mit Anlage: Attestate der Gemeinde vom 10. September und 2. November 1695 über Lieferung von freiwilligen Geld- und Dienstleistungen an den neuen Pastor, auch Verzeichnis über die aus dem für Kirche und Armenhaus gestifteten Legat der verstorbenen Landgräfin Eleonora Catharina von Hessen-Eschwege dem Pastor zugedachten Besoldungsgelder); Regierungs- und Verhandlungsprotokolle vom Oktober/November 1695; Mandat der Konsistorialräte an den Pastor Bussenius in Hambergen vom 9. November 1695 wegen Abhaltung von Gottesdienst und Abendmahl in der Kirche zu Osterholz; Schreiben der Konsistorialräte an den Baron Johann von Lilienburg vom 7. November 1695 wegen Zustimmung zur Verwendung des Legats seiner verstorbenen Schwiegermutter für die Besoldung eines Pastors, mit nachfolgender Konsenserklärung vom 3. Dezember 1695 (holl., mit Umschlag und Siegel); Konsenserklärung der Tochter der verstorbenen Landgräfin, der verwitweten Herzogin Christina von Braunschweig-Lüneburg-Bevern, vom 12. Dezember 1695; Gesuch der Konsistorialräte an die Regierung vom 6. Februar 1696 um Interzessionales an den König wegen Beibehaltung der Kirche; königliches Schreiben an die Regierung vom 10. März 1696 wegen Beibehaltung von Kirche und Pastor; Gesuch der Eingepfarrten an das Konsistorium vom 1. Mai 1696 um Abhaltung von Gottesdiensten in Osterholz durch die benachbarten Pastoren bis zur Berufung eines neuen Pastors, mit nachfolgender Verfügung an den Superintendenten Dr. Hieronymus Lochner in Bremen vom 7. Mai 1696; Gesuche des neuen Pastors Mag. Franz Christoph Mauer in Osterholz an die Konsistorialräte bzw. die Regierung vom 10. Juni und 28. Juli 1697, 10. Januar und 24. August 1699, 1. Dezember 1701, 15. Juni 1705, 21. Juli 1707, 9. März und 17. Juli 1708 um Auszahlung des legierten Gehalts, mit nachfolgenden Mandaten an den Amtschreiber Detlef von Minden in Stotel bzw. seit 1707 dessen Schwiegersohn und Adjunkten Johann Hinrich Steffens, auch Antwortschreiben Steffens' vom 25. November 1707; Übergabe von zwei Obligationen durch den Pastor Johann Peter Landwehr in Selsingen vom 7. September 1697 (Original-Obligationen der Gräfin Charlotte zu Bentheim-Tecklenburg vom 12. Dezember und der verwitweten Herzogin Christina zu Braunschweig-Lüneburg-Bevern vom 12. Oktober 1693); Gesuch des Küsters Hinrich Oldenbüttel und des Organisten und Schulmeisters Geverdt Oldenbüttel in Osterholz an das Konsistorium vom 8. September 1698 um Lieferung ihrer Einkünfte, weiteres Gesuch des letzteren von 1705;
Enthält: Gesuche der Armen im Armenhaus zu Osterholz vom 12. September 1698 und 8. Juni 1699 um Unterstützung wie in früheren Zeiten (mit Anlagen: Schreiben der Gräfin Charlotte von 1693 und 1699), auch Verhandlungsprotokoll dazu; Gesuche des Pastors Mauer an die Konsistorialräte um Reparatur des Pfarrhauses vom 8. Juni und 5. Juli 1699 sowie 14. Juli 1701, mit Verfügung an Mauer vom 8. Juni 1699 wegen Erstellung eines Material- und Kostenverzeichnisses; Verzeichnis über Zimmerarbeits- und Sägelohn vom 1. Juli 1699; Gesuch der Eingepfarrten in Osterholz vom 23. August 1699 um Verschonung von den Pfarrhaus-Baukosten; Schreiben der Konsistorialräte an die Erben der Landgräfin Eleonora Catharina vom 11. Januar 1700 wegen Auszahlung der legierten Summe auch Auszug aus einem Schreiben der Herzogin von Braunschweig-Lüneburg-Bevern an den Konsistorialrat Samuel Baldovius vom 24. Dezember 1699 dazu; Gesuche der Eingepfarrten in Osterholz vom Januar 1708 um Auszahlung des legierten Gehalts an ihren Pastor; Gesuch des adjungierten Amtschreibers Steffens in Stotel an die Regierung vom 10. März 1708 um Anweisung wegen des Lilienburgischen Anteils zum Legat; Interzessionales des Bremer Superintendenten Dr. Gerhard Meyer für die Eingepfarrten in Osterholz vom 3. November 1707 (mit beigefügtem Memorial von Pastor und Gemeinde in Osterholz); Schreiben der Regierung an den Baron von Lilienburg und sämtliche Lilienburgische Erben vom 4. Dezember 1708 wegen Auszahlung ihres Anteils; Protokolle und Schreiben an den Amtmann Johann Hinrich Thiele in Osterholz vom Juli 1709 wegen Bau eines Schulhauses ebenda
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1693
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1693
Index-Gruppe: frei: GND:117765430:Baldovius, Samuel
Index-Gruppe: frei: GND:123384508:Charlotte, Gräfin von Bentheim-Tecklenburg
Index-Gruppe: frei: GND:104125101:Lochner, Jacob Hieronymus
Index-Gruppe: frei: GND:117551945:Meyer, Gerhard
Landwehr, Johann Peter, Pastor, Osterholz/Selsingen Eleonora Catharina, Landgräfin von Hessen-Eschwege, geb. Pfalzgräfin von Zweibrücken, Legat Bussenius, Christian, Pastor, Hambergen Lilienburg, Johann Baron von, Holland Christina, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg-Bevern, geb. Prinzessin von Hessen-Eschwege Lochner, Hieronymus, Dr., Superintendent, Bremen Mauer, Franz Christoph, Mag., Pastor, Osterholz Minden, Detlef von, Amtschreiber, Stotel Steffens, Johann Hinrich, Amtschreiber, adjungierter, Stotel Charlotte, Gräfin zu Bentheim-Tecklenburg, geb. Prinzessin von Hessen-Eschwege, Obligation Oldenbüttel, Hinrich, Küster, Osterholz Oldenbüttel, Geverdt, Organist u. Schulmeister, Osterholz Baldovius, Samuel, Konsistorialrat Meyer, Gerhard, Dr., Superintendent, Bremen Thiele, Johann Hinrich, Amtmann, Osterholz
Osterholz, Schulhaus, Bau Osterholz, Arme, Armenhaus Osterholz, Pastorat Osterholz, Kirche Osterholz, Gottesdienst, Aufhebung Osterholz, Pfarrhaus, Reparatur Osterholz, Pastor, Unterhaltung
Schulhaus, Osterholz, Bau Arme, Armenhaus, Osterholz Pastorat, Osterholz Kirche, Osterholz Gottesdienst, Osterholz, Aufhebung Pfarrhaus, Osterholz, Reparatur Pastor, Osterholz, Unterhaltung Legat, Eleonora Catharina, Landgräfin von Hessen-Eschwege Konsistorialräte, Bremen-Verden Obligation, Charlotte, Gräfin zu Bentheim-Tecklenburg Obligation, Christina, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg-Bevern Erben, Lilienburgische
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.