Dietrich Tydeken verkauft mit Zustimmung seiner Frau Ermegard und seiner Söhne Johann, Reyneken, Friedrich, Lippold und Luder sowie seines Bruders Reyner und dessen Sohn Reyner dem Kloster Lilienthal für acht Mark wiederkäuflich die Rente einer halben Mark aus seinem Land genannt Wyntersstucke mit der Hofstelle (were) und dem bomgharden in Rockwinkel. Ausfertigung Pergament, 24 x 17,5 cm, stark beschädigt. - Rep. 3 Lilienthal, Nr. 496. - 8 Siegel angehängt, 3. und 8. fehlen, 7. nur Siegelschüssel an Presset: 1. Dietrich Tydeken, 2. Johann Tydeken, 4. Friedrich Tydeken, 5. Lippold Tydeken, 6. Luder Tydeken, alte überlieferten Siegel von grünem Wachs in gelber Schüssel, alle beschädigt und restauriert. - Rück vermerk: Dat is de [br]eff van den Tidken, de is dor stcken unde dodet (15. Jh.). Ik Diderik Tydeken bekenne unde betughe openbare in dessem breve, dat ik myt willen unde vulborde Ermegarde,/ myner echten husvrowen, Johans, Reyneken, Frederikes, Lippoldes unde Luders, unser sones, Reyners, mynes broders, unde Johans,/ mynes broder sones, alle unser erven unde alle der ghenner, der ere wille unde vulbord dar to horet, hebbe vorkoft unde/ vorkope in dessem breve to enem rechten steden vasten ewighen ervekope der ersamen ghestliken vrowen Alheide,/ ebbedisschen, Ghese, priornen, deme gantzen convente des closters sunte Marien tom Lyliendale, eren nakomelinghen unde/ deme holdere desses breves myt erem willen vor achte Bremer mark, so to Bremen vor der wessele ghynghe unde/ gheve synt, de my to willen degher unde al betalet synt, renthe ener halven Bremer mark gheldes in mynem stucke/ gheheten Wynters stucke myt deme beomgharden gheleghen tom Rockwinkele, dat sik strecket van deme achteren/ dike wente to der dusteren lake unde is gheleghen t[wus]chen deme kerchwcge unde Diderik Roden gude, nicht utghe/ sproken, van rechtes ewighen ervekopes wegene v[rigl]iken to