Äbtissin und Konvent des Klarissenklosters Söflingen ("Seflingen") [Stadt Ulm] verleihen Bürgermeister, Rat und Bürgerschaft der Stadt Ulm ihre Mühle an der Blau ("Blaw") vor der Stadt Ulm, die Schwesternmühle genannt wird [abgegangen Bereich Neutor-/Olgastraße [?], nicht lokalisierbar], mit den zugehörigen Wiesen, Äckern und Gärten. Diese Mühle hat zuvor Johann Schwesternmüller bewirtschaftet. Die Bürgerschaft hat davon dem Kloster jährlich 27 Pfund und 18 Schilling Heller Ulmer Währung zu entrichten. Sollte die Mühle diesen Zins einmal nicht ertragen oder durch Brand, Krieg oder sonstige Vorkommnisse beschädigt werden, dann muss die Bürgerschaft den Zins von ihrem Kaufhaus in Ulm entrichten.