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Ankauf und Teilung des im gemeinschaftlichen Amt Burbach gelegenen von Selbachischen Gutes zu Zeppenfeld durch die Herrschaften Oranien-Nassau und Sayn, Band 9
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Ankauf und Teilung des im gemeinschaftlichen Amt Burbach gelegenen von Selbachischen Gutes zu Zeppenfeld durch die Herrschaften Oranien-Nassau und Sayn, Band 9
Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.2. Adel und adlige Güter
(1778) 1789-1796
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Suppliken des kurkölnischen Geheimen Staats- und Konferenzministers Freiherr von Waldenfels wegen Auszahlung des Kaufschillings vom Zeppenfelder Gut sowie wegen Bezahlung der darauf haftenden Rittersteuern; Korrespondenzen zwischen den Regierungen zu Dillenburg und Hachenburg, der Freien Reichsritterschaft zu Burg Friedberg, dem Amtmann zu Burbach sowie der Rentkammer zu Dillenburg wegen des Kaufschillings des angekauften Gutes Zeppenfeld, wegen Bezahlung der darauf haftenden Rittersteuern sowie wegen erhobener Ansprüche der Freiherrn von Steprodt und von Reichmann an einigen Zubehörungen des von Quernheimischen Guts zu Zeppenfeld; Verkauf des sechsten Teils der zum Zeppenfelder Gut gehörenden Heller Mühle; Berichte des Hofrats von Zwierlein zu Wetzlar und des Reichskammergerichtsassessors von Waldfels über den Reichskammergerichtsprozess des Freiherrn Ludwig Ernst Carl von Eberstein gegen von Guttenberg und von Rodenhausen wegen einer Kapitalschuld auf dem Rittergut Zeppenfeld; Berechnungen des gesamten Kaufschillings vom Zeppenfelder Gut; Auflistung der infolge des Ankaufs des Gutes Zeppenfeld durch Oranien-Nassau zu Los gefallenen Zensiten; Gesuch der sayn-hachenburgischen Untertanen zu Zeppenfeld um Befreiung von der Zinszahlung des noch rückständigen Kaufschillings; Schreiben des Geheimen Etats- und Staatsrats zu Berlin wegen der Ansprüche des preußischen Majors von Eberstein zu Königsberg bzw. von dessen Tochter am Kaufgeld des Zeppenfelder Gutes (1796-1797, 1805); Supplik des Prokurators Johann Wilhelm Winther zu Dillenburg um Mitteilung einer Abschrift einer Urkunde über den Ankauf des Zeppenfelder Gutes (1805); Supplik der Erben von Rodenhausen und von Guttenberg wegen einer vidimierten Abschrift einer Quittung des Freiherrn von Wendt von 1778; Abschrift einer vom Freiherrn von Waldenfels am 20.01.1783 eingesandten Berechnung der vom freiadeligen Gut Zeppenfeld erhobenen Revenuen und der davon bestrittenen Auslagen beim Reichskammergericht. Korrespondenten u.a.: Staats- und Konferenzminister Christian Joseph Freiherr von Waldenfels (Bonn), Regierungsrat Johann Friedrich Wredow (Hachenburg), von Beust (Hachenburg), Kesselring, Hofrat von Zwierlein (Wetzlar), Amtmann Krumm (Burbach), Wolfgang Friedrich von Schenck (Dillenburg), Spediteur Johann Martin Hohwiesner (Frankfurt), von Sachs (Wetzlar), von Preuschen (Dillenburg), von Hofmann (Wetzlar).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.