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Kirchenzucht. Allgemeines und einzelne Fälle
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A 26 - Allgemeine Kirchenakten >> III. Kirchensachen >> 6. Kirchenkonvent und Kirchenzucht
1515-1833
Enthält:
1) Einzelne Fälle
- a) Ausschluss des Schultheissen Jörg Haisch/Steinenbronn von hl. Abendmahl, 1559, Qu. 1-5
- b) Die Musberger begehren das heilige Abendmahl nicht von ihrem Dekan Joh. Harsch/Echterdingen, sondern gehen nach Rohr, 1561
- c) Öffentliche Kirchenbuße, 1577-1587, Qu. 1-4:
- Wiernsheim: Jak. Mordenfluch (?) wegen Mißhandlung der Eltern;
- Vaihingen/E.: Postknecht Jerg Tausch (?) wegen Gotteslästerung;
Stuttgart/St. Leonhard: Dorothea Sattler wegen Ehebruch
- d) Kirchliche Aufsicht über Michael Jelin von Beutelsbach, Fuhrknecht in der Mühle in Berg, 1593
- e) Begräbnis des unbußfertigen Joh. Christoph Lang, Untervogt in Rosenfeld, 1659, Qu. 1-3
- f) Kirchenzucht wegen schlechten Gottesdienstbesuchs, Ehebruchs, Segenssprechen usw.: Gall Kupferhammer/Häfnerhaslach, Poppo v. Witzleben, Forstmeister in Kürnbach am Stromberg, Jakob Sayer/Rutesheim, Mich. Appenzeller, Mich. Kaiser und Matth. Epplin/Güglingen, Martin Küll/Hattenhofen, Hans Jerg ..., Untervogt in Herrenberg, Mich. Schrottwein/Lauffen/N., Jerg Schnell/Bodelshausen, 1586-1703, Qu. 1-8
2) Allgemeines, 1515-1795
- a) Gedr.Gen.Reskr.: 23.4.1515 (Gotteslästerung); 20.8.1521 (desgl.); s.d. (Eheordnung); 1536 (Kastenordnung); 17.12.1681 (Sonntagsschutz) etc.
- b) Spez.Syn.Reskr. zum Schutz des Gottesdienstes (Trinken, Schützenvereine), 5.1.1567
- c) Hohenlohe-Pfedelbachsche Kirchenzensurordnung, 1673
- d) Gen.Syn.Reskr. und Gutachten des Synodus (Fluchen, Schwören etc.), 1705-1737
- e) Kirchenbuße allgemein, 1745
- f) Schwörbüchsengelder. Allgemeines, 1751-1789, Qu. 1-18
- g) St. Coena: Zulassung der beurlaubten Soldaten, 1753-1754, Qu. 1-3
- h) Durch Kalender verbreiteter Aberglaube, 1757-1775, Qu. 1-9
- i) Kirchenbuße für Ehebruch. Allgemeines (mit geschichtlichem Rückblick), 1795
3.) Gevatterschaften (Nichtzulassung u. Wiederzulassung), 1660-1833
- a) Balingen: Joh. Koch und Kaspar Mez, 1660
- b) Wiederzulassung zu Gevatterschaften nach Ehebruch, 1663-1745, Qu. 1-6
- c) Großgartach: Matthäus Rau, Kleingartach: Joh. Jakob Schweizer, 1766-1770
- d) Böblingen: Christian Kissling, 1833, Qu. 1-2
4) Öffentliche Kirchenbuße nach Ehebruch (einz. Fälle), 1661-1743, Qu. 1-32
5) Zulassung der Komödianten zum hl. Abendmahl, 1698. 1772
6) Akten des Hohenlohe-Öhringen-Neuensteinischen Konsistoriums: Skortation; Copulationen ortsfremder Personen (Tauf- und Ehebuchauszüge von Ohrnberg, Michelbach a.W., Baumerlenbach, Orendellsall; Langenbeutingen, Gnadental und Kirchensall 1678-1723), 1723
7) Schutz des Gottesdienstes (Umgang der Magistratspersonen, Sperrung der Stadttore etc.), 1771-1772. 1801
8) Einschränkung der Tänze, 1774-1776. 1814
9a) Berichte über das moralische Verhalten der ledigen Mannspersonen, 1794
- b) Kirchenkonvente und Synodalordnung in Hohenlohe, 1712. 1720
10) Dekanatamtl. Berichte über die Neukonfirmierten, 1807
11) Weikersheim: kirchliche Unordnung ("Auslaufen in auswärtige Kirchen"), 1811, Qu. 1-5
12) Nachforschung nach dem ref. Pfr. J. Fr. Fontaines (in Verbindung mit Frau v. Krüdener und der Gottliebin Kummer von Cleebronn), 1814-1815, Qu. 1-10
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.