Berthold Wintermeister, seine Ehefrau Mechtild (Methe) und ihre Tochter Margarete verkaufen Äbtissin Kunigunde, Priorin Katharina und dem Konvent des Klosters St. Marien zu Allendorf (Aldindorph) bei Salzungen an der Werra 5 Acker Wiese in der Vischs wisen für bereits erhaltene 20 Pfund alter Heller; an kommendem Michaelis sind zwei Pfund Heller, künftig an Walpurgis und Michaelis je ein Pfund aus den Wiesen an das Kloster zu liefern; bei Säumnis ist die Lieferung binnen eines Monats noch ohne Aufschlag (schaden) möglich, danach kann das Kloster die Wiesen mit Wissen der Aussteller Dritten überlassen, die die Gülte pünktlich zahlen. Kaufen die Aussteller für das Kloster Gülten von zwei Pfund auf andere Güter, werden die Wiesen wieder frei und ledig. Auf Bitten der Aussteller siegeln (1) Friedrich (Frizzen) Stock und (2) Simon von der Tann (Tanne); diese kündigen ihre Siegel an. Zeugen: Dietrich (Tyle), ehemaliger Propst zu Allendorf, Konrad von Rosa, Vikar zu Allendorf, und Eckhard von Salza, Priester, Ludwig von Allendorf und Hermann von Leimbach (Leyn-), Burgmannen zu Salzungen, Heinrich Schenkel und Albrecht Stichling, Bürger daselbst.

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Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Meiningen
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