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Privatvermögen des Königs
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 14 Königliches Kabinett II
Königliches Kabinett II >> Königliches Haus >> Könige und deren Familien >> König Karl (1823-1891)
1864-1891
Enthält: Allgemeines: Aufstellung eines Vermögensverwalters (Hofkammerpräsident von Ergenzinger) (1864); Inventarisation des Privatmobiliars (1864-1866); Ausscheidung verschiedener zum Privatvermögen gehörigen Gegenstände aus dem Kronmobiliar (1865) (darunter ein Service aus Vermeil, Silber, Porzellan und Glas aus der Villa Rosenstein, ein Schreinerwerk aus der Wilhelma); Überlassung von Mobiliar aus dem Privateigentum an die Kronausstattung (1865); Rechnungen des Verwalters des Privatvermögens (1864-1884); Haus Nr. 9 in der Königstrasse betreffendes (1867-1885); Feuerversicherung; Zuschüsse aus dem Privatvermögen zur Deckung des Defizits der Zivilliste (1884-1891); Gründung von zwei Freistellen am Tübinger Gymnasium (1865);
Erwerbungen von Kunstgegenständen: Ölbild der Themse bei Gravesend von Xylander (1869), sechs landschaftliche Pastellbilder aus dem Schloss Altshausen (1869); Erwerbungen von Grundstücken und Gebäuden: Weber'sches Anwesen in Friedrichshafen (1875), Schlossgartenstück (1879), Haus in der Neckarstraße (1865), Bauten am Schlossplatz von Cafetier Marquardt (1885); Erwerbungen von Aktien der Stuttgarter Badegesellschaft (1886);
Verkäufe von Kunstgegenständen: Gipsmodelle zu den Ornamenten der Wilhelma (1866), Bilder aus der Schlosskirche und der Wilhelma (1866-1868), Herkules und Omphale von Gegenbauer (1868); Verkäufe von Viehbestand aus dem Wilhelmshof bei Monrepos (1865);
Anlehen (1866-1868)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.