Wilhelm gen. Rutze macht bekannt, daß sein Vater, der Ritter Bernhard, sich in die Vogtei des Hofes Echolte, die dessen Vater Wilhelm innehatte, eingemischt hat und deswegen mit dem Konvent und Propst von Werden heftige Streitigkeiten hatte. Als er nun unverhofft starb, wurde er, da er der Exkommunikation verfallen war, außerhalb des Friedhofs beerdigt. Da eine eingehende Untersuchung ergeben hat, daß sein Vater mehr Gewalt als Recht in der Vogtei des Hofes ausgeübt hat, verzichtet er entsprechend dem Rat seiner Freunde freiwillig vor dem Gericht Lüdinghausen auf die Vogtei, damit sein Vater nach Absolution auf dem Friedhof beigesetzt werden kann. - Zeugen waren der Pförtner Otto von Werden, die Ritter Wiscel von Strünkede, Bernhard Wolf, Gerlach von Lüttelnau, Philipp von Werden, der Pleban Alexander von Lüdinghausen, der Notar Hildebrand von Werden, Johann gen. Duvel, Bernhard Morrian, dessen Brüder Herbord und Johann, Hermann von Hemesstade, Bruno von Vorste, Bernhard Bettinc, Godekin Buzo, Konrad von Tullinchoven, Heinrich von Ouethe, der Richter von Lüdinghausen Richwin, die Bürger von Lüdinghausen Johann Cumbe, Johann Zimmermann, Heinrich Schuster, Emelrich Schuster, Friedrich Haverbecke, Godekin de Stocke, Willikin, Sohn von Gerlach, Bernhard Ropenacke, Hermann van den Stocke, Gerhard Cappo, der Schultheißen von Eichholt und die ganzer Hofesfamilie. - Es siegeln der Bischof von Münster, Graf Engelbert von der Mark und der Oheim des Ausstellers, der Ritter Bernhard Wolf. - Actum sunt hec apud Ludinchusen et datum ... octava sanctorum Innocentium.