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Notizkalender und Tagebuch Alfred Hagenlochers 1990
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/40 Teilnachlass Alfred Hagenlocher, Maler, Grafiker, Galeriedirektor, Kurator von Ausstellungen (*1914, +1998)
Teilnachlass Alfred Hagenlocher, Maler, Grafiker, Galeriedirektor, Kurator von Ausstellungen (*1914, +1998) >> 5. Tage- und Notizbücher Alfred Hagenlochers und vereinzelt Brigitte Hagenlocher-Wagners 1966-1. Jan. 1998 >> 5.1 Allgemeine Serie der Tage- und Notizbücher Alfred Hagenlochers und vereinzelt Brigitte Hagenlocher-Wagners 1966-1. Jan. 1998
1990
Enthält v. a.:
Einträge größtenteils nicht von der Hand Alfred Hagenlochers, sondern von Brigitte Hagenlocher-Wagner (siehe Bemerkungen), Einträge von geschäftlichen und privaten Terminen Alfred Hagenlochers, Arbeiten Alfred Hagenlochers für die Stiftung Walther Groz in der Städtischen Galerie Albstadt, stichwortartige Aufzeichnungen Brigitte Hagenlocher-Wagners über Tagesereignisse im Leben von Alfred Hagenlocher, Gespräche Alfred Hagenlochers mit Kunsthistorikern, Künstlern und anderen Personen, Ankäufe von Kunstwerken für die Stiftung Walther Groz durch Alfred Hagenlocher, dazu Besuche Alfred Hagenlochers auf Kunstauktionen und in Galerien, enthält u. a. folgende Einträge: Besuche von Walther Groz (passim); Besuch Alfred Hagenlochers im Museum für Volkskunst in Meßstetten (4., 10. Jan.), Unterredungen Hagenlochers mit Bürgermeister Willi Fischer (18. und 19. Jan.), Fahrten Hagenlochers nach Villingen-Schwenningen (25. Jan.) und Reutlingen (30. Jan.), Telefonat Hagenlochers mit Rainer Beck (2. Febr.), Ausflug Hagenlochers nach Schiltach zur Besichtigung des Heimatmuseums (8. Febr.), Gespräche Hagenlochers mit Bürgermeister Willi Fischer im Museum für Volkskunst in Meßstetten (12., 14., 19. Febr., 1. März), Teilnahme Hagenlochers an der Vorstandssitzung des Otto-Dix-Hausvereins in Gaienhofen (16. Febr.), Unterredung Hagenlochers mit Adolf Smitmans (20. Febr., 6. März), Ausflug Hagenlochers nach Reutlingen (2. März), Reise Hagenlochers nach München, Murnau und Randegg (8.-11. März), Besuche Hagenlochers in der Ausstellung mit Werken von Anders Zorn in der Hypo-Kunsthalle München (8. März) und in der Neuen Pinakothek (9. März), Besichtigung eines Glasfensters von Otto Dix in der Kapelle des Schlosses Randegg bei Gottmadingen (10. März); Besprechungen Hagenlochers mit Bürgermeister Willi Fischer im Museum für Volkskunst in Meßstetten (16. März, 3. April, 2., 9. Mai), Unterredung Hagenlochers mit Adolf Smitmans (20. März), Angebot eines Glasgemäldes von Otto Dix (8. April), Arbeit Hagenlochers an der Liste der Volkskunst in seinem Besitz (15.-17. April), Besuch von Heinz Höfchen bei Hagenlocher (21. April), Reise Hagenlochers nach München und Murnau v. a. zur Abholung der Dix-Glasfenster (25.-26. April), Vorstandssitzung des Otto-Dix-Haus-Vereins zur Förderung und Pflege der Kunst in Gaienhofen (22. Mai), Reise Hagenlochers nach München, Salzburg und ins Salzkammergut (25. Mai bis 16. Juni), Besuch Hagenlochers in einer Ausstellung im Dommuseum Salzburg (26. Mai), Ausflüge Hagenlochers auf die Thoralm (27., 28. Mai, 1., 5., 7., 8., 12., 14. Juni), nach Bad Ischl (31. Mai,, 2., 3., 4. Juni), an den Attersee (4. Juni), nach Salzburg (6. Juni) und nach Schloss Trautenfels (13. Juni), Rückreise Hagenlochers über Innsbruck und Bregenz nach Meßstetten (15. und 16. Juni), Besichtigung des Tiroler Volkskunstmuseums in Innsbruck durch Hagenlocher (15. Juni), Besprechung Hagenlochers mit Adolf Smitmans (19. Juni), Anlieferung eines Bildschirmlesegerätes für Hagenlocher (20. Juni), Vorbereitung des Symposions über Otto Dix (Juni), Besichtigung der Ausstellung mit Werken von Edmund Steppes in der Kunststiftung Hohenkarpfen (28. Juni), Besprechung Hagenlochers mit Adolf Smitmans (29. Juni), Unterredung Hagenlochers mit Bürgermeister Willi Fischer im Museum für Volkskunst in Meßstetten (4. Juli), Besprechung über den Otto-Dix-Haus-Verein zur Förderung und Pflege der Kunst (6. Juli), Besichtigung der Glasausstellung im Württembergischen Landesmuseum (7. Juli), Gespräche Hagenlochers mit den Künstlern Gerhard Kettner und Bernhard Heisig (7. Juli), Vorstandssitzung des Otto-Dix-Haus-Vereins zur Förderung und Pflege der Kunst in Gaienhofen (8. Juli), Unterredung Hagenlochers mit Adolf Smitmans (11. Juli), Besprechungen Hagenlochers mit Bürgermeister Willi Fischer wegen des Museums für Volkskunst in Meßstetten (17., 18., 25. Juli, 2., 27. Aug., 26. Sept., 1., 5. Okt.), Besuch von Reinhard Müller-Mehlis bei Hagenlocher (21. und 22. Juli), geplante Dokumentation des Südwestfunks über Otto Gussmann (23. Juli), Teilnahme Hagenlochers an einem Vortrag von Diether Schmidt über die Lehrer der Dresdner Akademie der Bildenden Künste in Sindelfingen (29. Aug.), Besprechung Hagenlochers mit Bürgermeister Willi Fischer und Landrat Heinrich Haasis (5. Sept.), Reise Hagenlochers nach München (13.-15. Sept.), Teilnahme Hagenlochers an der Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Gerhard Kettner bei Viola Roehr-von-Alvensleben in München (13. Sept.), Gespräche Hagenlochers mit Viola Roehr-von-Alvensleben, Gerhard Kettner und Reinhard Müller-Mehlis (13. Sept.), Besuch Hagenlochers in der Galerie Kempe in München (14. Sept.), Rückreise Hagenlochers (15. Sept.), Besichtigung der Ausstellung Mythos Wald in der Kunststiftung Hohenkarpfen (20. Sept.), Vorstandssitzung des Otto-Dix-Haus-Vereins zur Förderung und Pflege der Kunst in Gaienhofen (27. Sept.), Besprechung Hagenlochers mit Adolf Smitmans (9. Okt.), Besuch von Emmi und Günter Thiemig bei Hagenlocher (13. Okt.), Gespräche Hagenlochers mit Bürgermeister Willi Fischer, Reinhard Müller-Mehlis, Adolf Smitmans, Emmi und Günter Thiemig (13. Okt.), Teilnahme Hagenlochers an der Ausstellungseröffnung in der Städtischen Galerie Albstadt (14. Okt.), Besichtigung des Museums für Volkskunst in Meßstetten durch Hagenlocher und Bürgermeister Willi Fischer (15. Okt.), Reise Hagenlochers nach München (25.-27. Okt.), Besuch Hagenlochers auf der Messe im Haus der Kunst in München (25. Okt.), Gespräche Hagenlochers mit Kurt Löcher und Professor Meindl (25. Okt.), Besichtigungen des Bayerischen Nationalmuseums und der Alfred-Kubin-Ausstellung im Lenbachhaus durch Hagenlocher (26. Okt.), Rückreise Hagenlochers (27. Okt.), Gespräche Hagenlochers mit Landrat Heinrich Haasis und Bürgermeister Willi Fischer (9. Nov.), Besuch von Fritz Fleer bei Hagenlocher (11. Nov.), Gespräch Hagenlochers mit Adolf Smitmans (16. Nov.), Besprechung Hagenlochers in Rottweil wegen eines Glasfensters von Otto Dix (19. Nov.), Besuch von Gisela Burmester bei Hagenlocher (22. Nov.), Reise Hagenlochers nach München und Heilbronn (27. Nov. bis 1. Dez.), Besuche Hagenlochers bei Louis Karl im Auktionshaus Karl & Faber und Gabriele Ruef (27. Nov.), Teilnahme Hagenlochers an einer Auktion bei Karl & Faber (28. Nov.), Gespräche Hagenlochers mit Hedwig Döbele, Professor Meindl und Ernst Schrenner (28. Nov.), Besichtigung der Sammlung für Volkskunst im Bayerischen Nationalmuseum durch Hagenlocher (29. Nov.), Abreise Hagenlochers nach Heilbronn (30. Nov.), Vorbesichtigung Hagenlochers im Auktionshaus Dr. Fischer in Heilbronn (30. Nov.), Teilnahme Hagenlochers an der Auktion in Heilbronn (1. Dez.), Besprechungen Hagenlochers mit Bürgermeister Willi Fischer (5., 6. Dez.), Besichtigung der Ausstellung mit Werken von Edvard Munch im Spendhaus in Reutlingen (11. Dez.), Gespräch Hagenlochers mit Gisela Burmester (18. Dez.), Besichtigung der Dix-Ausstellung in der Städtischen Galerie in Villingen-Schwenningen (26. Dez.)
Bemerkungen:
Die Einträge stammen von der Hand Brigitte Hagenlocher-Wagners, da Alfred Hagenlocher wegen seines schweren Augenleidens kaum mehr in der Lage war, seine Notizen selbst zu schreiben.
Umfang: 1 Bd., ca. DIN A 6, ca. [150] S.
Albstadt BL; Ausstellungen
Albstadt BL; Städtische Galerie
Albstadt BL; Städtische Galerie, Stiftung Walther Groz
Attersee (See), Oberösterreich [A]
Bad Ischl, Oberösterreich [A]
Baden-Baden BAD; Südwestfunk (SWF)
Bregenz, Vorarlberg [A]
Dresden DD; Akademie der Bildenden Künste
Dresden DD; Künstler
Gaienhofen KN
Gottmadingen KN
Heilbronn HN
Heilbronn HN; Auktionshaus Dr. Fischer
Hemmenhofen : Gaienhofen KN; Otto-Dix-Haus-Verein zur Förderung und Pflege der Kunst e. V.
Hohenkarpfen : Hausen ob Verena TUT; Kunststiftung
Innsbruck, Tirol [A]
Innsbruck, Tirol [A]; Tiroler Volkskunstmuseum
Meßstetten BL; Museum für Volkskunst - Sammlung Hagenlocher
München M; Auktionshaus Karl & Faber
München M; Bayerisches Nationalmuseum
München M; Galerie Kempe
München M; Haus der Kunst
München M; Hypo-Kunsthalle
München M; Lenbachhaus, Städtische Galerie
München M; Neue Pinakothek
Murnau GAP
Pügg-Trautenfels, Steiermark [A]
Randegg : Gottmadingen KN; Schloss
Reutlingen RT
Reutlingen RT; Ausstellungen
Reutlingen RT; Spendhaus (Städtisches Kunstmuseum)
Rottweil RW
Salzburg [A]
Salzburg [A]; Dommuseum Carolinum
Salzkammergut [A]
Schiltach RW; Heimatmuseum
Sindelfingen BB
Stuttgart S; Württembergisches Landesmuseum
Thoralm, Salzburger Land [A]
Trautenfels : Pügg-Trautenfels, Steiermark [A]; Schloss und Museum
Villingen-Schwenningen VS
Villingen-Schwenningen VS; Städtische Galerie
Fischer; Auktionshaus in Heilbronn
Karl & Faber, Auktionshaus in München
Kempe; Kunstgalerie in München
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.