1419 Feb. 25 (sampstag vor der Hernvasnacht) Wilhelm Hoffcher, Bürger zu Dinkelsbühl (Dinckelspuhel), seine Ehefrau Elsbeth und ihr Sohn Fritz Hoffher verkaufen Herrn Johann von Franckenstain, Komtur zu Mergentheim (Mergenthein), dem dortigen [Deutschen] Haus und dem gesamten Orden um 25 fl rh je angegebenen fl 14 gen. Güter mit gen. Abgaben, darunter den von Hoffher selbst genutzten Burggraben, den er zusammen mit dem Burgstall auf 4 fl veranschlagt, sowie 3 gen. Hölzer von zusammen 193 1/2 Morgen zu Ober- und Unterschneidheim (Obern- und Under-Schnaiten). Die A. versprechen Fertigung und Gewere nach Eigens Recht und Landes Gewohnheit. Beanspruchen Dritte die Güter, hat der Komtur den A. Tage zu setzen, auf denen sie fertigen und weren werden. Als zum Einlager in Dinkelsbühl verpflichtete Bürgen stellen sie Heinrich von Seckendorff zu Weiltingen und Jörg Betzenstainer zu Ehingen, beide Edelknechte, sowie Matheis Hertlen und Daniel Prell, beide Bürger zu Dinkelsbühl. Leistet einer der Bürgen nicht, kann der Komtur ihn und die A. pfänden lassen. Sr.: 1) - 2) die Eheleute Hoffher (mit unser beyder ... insigel), 3) - 6) die Bürgen Ausf. Perg. - 5 Sg., 1. und 4. Sg. besch., 6. Sg. abg., Pressel anh. - Rv. Prov.: Kommende Mergentheim, Kommende Nürnberg RSig.: No. 34 ASig.: 4); No. 7; Bü 18; 203